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FDP hofft auf neue Stellen für Schulsozialarbeit in Hemer

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Schulsozialarbeit wird immer wichtiger. Die FDP freut es, dass die Landesregierung dafür mehr Geld zur Verfügung stellt.

Schulsozialarbeit wird immer wichtiger. Die FDP freut es, dass die Landesregierung dafür mehr Geld zur Verfügung stellt.

Foto: Oliver Berg

Hemer.  Schulsozialarbeit wird immer wichtiger. Die FDP fordert eine Überprüfung bestehender Strukturen.

In den vergangenen Jahren hat die Schulsozialarbeit einen immer größer werdenden Raum eingenommen. Der Bedarf in den Schulen ist da. In Hemer sind sechs Schulsozialarbeiter im Einsatz, die Grund- und weiterführenden Schulen abdecken.

Bisher förderte das Land NRW die Schulsozialarbeit mit 47 Millionen Euro. Diese Mittel werden nun um zehn Millionen Euro auf künftig 57 Millionen Euro aufgestockt. Insgesamt beläuft sich der kommunale Eigenanteil landesweit auf rund 14,5 Millionen Euro pro Jahr, berichtet die FDP. Damit betrage die Gesamtfördersumme für das Landesprogramm jährlich über 72 Millionen Euro, wodurch die Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet, gestärkt, konzeptionell neu aufgestellt und die Qualität weiter verbessert werde.

Schulsozialarbeit dauerhaft gesichert

Das Ministerium für Schule und Bildung habe laut FDP die Schulsozialarbeit damit dauerhaft gesichert. Mit der Verteilung der Mittel nach dem Sozialindex würden künftig die sozialen Herausforderungen vor Ort besser bei der Mittelverteilung berücksichtigt. Es werde abgesichert, dass kein Kreis und keine kreisfreie Stadt trotz neuer Berechnungsgrundlage weniger Landesmittel als bislang erhalten. Aus diesen Landesmitteln könnte Hemer bis zu 82.677.75 Euro erhalten, so die Liberalen aus Hemer. Diese müssen durch einen 20-prozentigen Eigenanteil aufgestockt werden und könnten dann für zusätzliche Stellen für Schulsozialarbeiter in Hemer eingesetzt werden.

Fördermittel schnell einsetzen

Peter Brand fordert für die FDP-Fraktion, in Hemer schnell die bereitgestellten Mittel für die Schulsozialarbeit in Hemer zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen einzusetzen. „Wir sollten die Gelegenheit nutzen, die bestehenden Strukturen der Schulsozialarbeit zu überprüfen und die Schulsozialarbeit in Hemer zu modernisieren und auszubauen. Kinder und Jugendliche verdienen unserer Unterstützung. Zu bester Bildung gehört neben gutem Unterricht auch zeitgemäß ausgestattete Schulen. Das bedeutet nicht nur moderne und digital ausgestattete Gebäude, sondern auch genügend Lehrkräfte sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, die unsere Schulen und Kinder in jeglicher Situation unterstützen“, so Peter Brand, der als Ratsmitglied auch die FDP im Schulausschuss vertritt. Zusammen mit den Kreisen und Kommunen sei künftig eine Finanzierung gelungen, die die Träger und Beschäftigten der Schulsozialarbeit aufatmen lasse.

Förderrichtlinie sorgt für Sicherheit

Mit der vom Ministerium für Schule und Bildung erlassenen neuen „Richtlinie über die Förderung von Schulsozialarbeit in NRW“ werde ferner klargestellt, dass die Weiterbeschäftigung zuvor langjährig über das ehemalige Programm erprobter Mitarbeiterinnen und -arbeiter möglich bleibe, so dass die bisherigen Beschäftigten weiter in den Schulen tätig bleiben könnten. Hier sorge die Förderrichtlinie für große Sicherheit, so die FDP.

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