Friederike-Nachwehen

Gefahr auf den Waldwegen durch herabfallende Äste

Stadtförster Dirk Basse warnt immer noch davor, bestimmte Waldwege zu nutzen. Ein offizielles Verbot gibt es aber nicht. Vereinzelte Bereiche sind durch Flatterband abgesperrt.

Foto: Carmen Ahlers

Stadtförster Dirk Basse warnt immer noch davor, bestimmte Waldwege zu nutzen. Ein offizielles Verbot gibt es aber nicht. Vereinzelte Bereiche sind durch Flatterband abgesperrt.

Hemer.   Nach Friederikes Durchmarsch sind in Hemer noch vereinzelt Waldwege abgesperrt. Stadtförster Dirk Basse empfiehlt auch weiterhin, nicht auf diesen Wegen spazieren zu gehen. Offiziell verboten ist es aber nicht.

Auch knapp drei Wochen nach Friederikes Durchmarsch sind in Hemer noch zwei Waldwege abgesperrt. Stadtförster Dirk Basse empfiehlt auch weiterhin, nicht auf diesen Wegen spazieren zu gehen, denn sicher sei das zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Im Bereich des Felsenmeeres ist der Sturm so kräftig durchgezogen, dass große Äste abgebrochen sind, die jetzt zum Teil über den Wegen hängen. „Da kommen wir so nicht dran, aber wir haben bereits ein Unternehmen beauftragt, sich darum zu kümmern“, sagte Dirk Basse im Gespräch mit unserer Zeitung. Es müssen Baumkletterer her, die die schwebende Gefahr beseitigen können. „Aber alle Kletterer haben aktuell natürlich viel zu tun, weil Friederike in der Region einen sehr großen Schaden angerichtet hat. Hemer hatte da noch Glück“, so der Stadtförster, der die Bürger um ein bisschen Geduld bittet. Es gebe einfach manche Stellen, wo man ohne Forstmaschinen und Baumkletterer nicht auskomme, und das sei auch im Bereich des Felsenmeeres der Fall.

Ansonsten seien aber alle Hauptwege frei, sagte Basse und meint damit zum Beispiel auch den Bereich Balver Wald und Stephanopel.

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