Bahntrasse

Gipfeltreffen pro Bahn: Letzte Chance für Personenverkehr Hemer-Menden

Foto: IKZ

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Hemer. Die große Runde war sich im Ratssaal des Hemeraner Rathauses einig: Vertreter der Städte Hemer und Menden, der DB Netz AG und der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft gaben ein deutliches Zeichen „pro Personennahverkehr zwischen Hemer und Menden”.

Damit wird der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) die Chance gegeben, ausschließlich Personennahverkehr bis spätestens zur, während und auch nach der Landesgartenschau 2010 zwischen Hemer und Menden zu betreiben.

Die Entscheider Rudi Düppe (Bürgermeister der Stadt Menden), Michael Esken (Bürgermeister der Stadt Hemer), Renate Saemann, Siegfried Tomczak (stv. Bürgermeister), Peter Friedrich (Baudezernent und 1. Beigeordneter), Rainer Bohnet, Achim Wagner, Daniel Preis (alle RSE GmbH), Volker Nikolaus, Christoph Maisenhälder (beide Bahnentwicklungsgesellschaft NRW mbH), Heinrich Segbers, Stefan Bez (beide DB Netz AG), Ralf Weier, Thomas Höddinghaus (beide Stadt Menden), Albrecht Buscher, Stefan Szuggat, Andreas Wiese und Gerald Petri (alle Stadt Hemer) unterstützen das RSE-Vorhaben der Reaktivierung des Personennahverkehrs zwischen Hemer und Menden ausdrücklich.

„Wir starten jetzt einen neuen ernsthaften und wirklich letzten Versuch”, so BM Michael Esken. Bürgermeister Düppe ergänzt: „Ich sehe jetzt eine Chance, die von den Räten der Städte Menden und Hemer einstimmig gefassten Resolutionen zum Erhalt der Bahnstrecke doch noch zum Erfolg zu führen. Unsere politischen Entscheidungsgremien werde ich in diesem Sinne über die neuen Entwicklungen informieren.”

Es wurde bei dem Gipfeltreffen aber auch gesagt, dass, sollte das Projekt der RSE aus welchen Gründen auch immer nicht realisiert werden können, der ursprünglich bereits beschlossene Bau des Rad- und Fußweges auf der Bahntrasse unverzüglich wieder in Angriff genommen werden soll. „Gleiches gilt, wenn nach der Landesgartenschau 2010 ein wirtschaftlicher Betrieb der Strecke nicht möglich sein sollte”, ergänzt Baudezernent Peter Friedrich, „das ist möglich, weil das Radwege-Programm bis 2012 läuft.”

Welche Auswirkungen die Entscheidung pro Bahn auf den für die Landesgartenschau dringend erforderlichen Ausbau der Kreuzung Ostenschlahstraße hat, teilt die Stadt nicht mit. Durch die Planungen der Rhein-Sieg-Eisenbahn sind zurzeit die Ausschreibungen für die Bauarbeiten im Einmündungsbereich blockiert.

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