DLRG

Große Anstrengungen ohne das Hademarebad

Beim Dankeschönabend der DLRG Hemer

Foto: privat

Beim Dankeschönabend der DLRG Hemer

Hemer.   Die DLRG Hemer verzeichnet ohne Schwimmbad Mitgliederabgänge, ist jetzt aber auf gutem Wege und noch stärker als Einheit.

Ehrungen standen bei der Dankeschönfeier der DLRG-Ortsgruppe Hemer auf dem Programm. Eine stärkende Botschaft gab es zunächst aber von Nils Oppermann (Beisitzer Vereinsentwicklung). „Die noch andauernde Zeit ohne stadteigenes Hallenbad fordert die Ortsgruppe fortwährend heraus und bedeutet Anstrengung: Training findet getrennt an zwei verschiedenen Tagen in verschiedenen Bädern statt. Die Mitgliederzahl nimmt ab und die Mitarbeiter haben nur begrenzt Möglichkeiten, nach den Gruppenstunden selbst noch zu schwimmen. Bisher konnte erfreulicherweise alles gestemmt werden“, sagte Oppermann. „Die Leidenschaft jedes einzelnen am Ehrenamt macht es möglich, die Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern. Das verdient Respekt und ist bemerkenswert“, sagte er. So groß die Herausforderung auch sei, umso mehr wachse die Ortsgruppe zusammen, freute er sich. So werden nahezu alle Angebote mittlerweile wieder gemacht: Rettungsschwimmkurse starten in Kürze, und für das Jahr 2018 sind zudem zahlreiche Aktionen der Vereinsjugend geplant.

Ehrungen für langjährigeMitgliedschaft in der DLRG

Für 10-jährige Mitgliedschaft konnten 13 Mitglieder geehrt werden: Maximilian Brambor, Jule Flamme, Simeon Henz, Susanna Hesse, Lea Bianca Hücking, Johannes Ibach, Dennis Ittermann, Julia Marie Leiber, Anna-Lena Rüping, Carlotta Sprenger, Luisa Sprenger, Timo Stubenrauch und Nico Wagner. Hans-Dieter Böhmer ist bereits seit 40 Jahren Mitglied der DLRG Hemer, Gerd Dreißigacker und Ernst Alberts sind bereits seit stolzen 60 Jahren dabei. Weitere acht Mitglieder nahmen zudem Auszeichnungen von Carsten Hafermas, Vizepräsident des Landesverbandes Westfalen der DLRG, Matthias Sauerland, Bezirksleiter Märkischer Kreis, und Christian Meier, Geschäftsführer Bezirk Märkischer Kreis, entgegen.

Auch besonderes Engagement wurde belohnt: Das goldene Verdienstabzeichen nahm Dagmar Weinreich-Riehl entgegen. Für ihr langjähriges Engagement als Vorsitzende der Ortsgruppe, als Frauenbeauftragte, Verantwortliche der Erwachsenenschwimmausbildung, Wegbereiterin der Inklusion und Arbeit mit Menschen mit Behinderungen in der Ortsgruppe, der Wassergymnastik, Mitarbeiterin des Fördervereins „Schwimmen in Hemer“ und seit bereits mehreren Jahren als eine der treibenden Kräfte im Kindergartenprojekt wurde sie geehrt.

Silbernes Verdienstabzeichenfür Ernst-Manfred Böhm

Das silberne Verdienstabzeichen wurde Ernst-Manfred Böhm für sein überdurchschnittliches Engagement verliehen. 20 Jahre lang besetzte er das Amt des Technischen Leiters, vertrat die Ortsgruppe damit stark nach außen und prägte das Bild in der Öffentlichkeit. Im Trainingsbetrieb galt er quasi als Dreh- und Angelpunkt und war auch Ansprechpartner für die Anliegen der Mitarbeiter.

Mehrere bronzene Verdienstabzeichen wurden an folgende Mitarbeiter vergeben: Alina Goldschmidt und Sandra Nowitzki wurde für ihre Arbeit in der Jugendschwimmausbildung und ihren Posten als Jugendvorsitzende und stellvertretende Jugendvorsitzende gedankt. Auch als langjähriger Mitarbeiter in der Jugendschwimmausbildung, als aktiver Mitarbeiter im Jugendvorstand und als Trainer der Wettkampfmannschaft wurde Burkhard Bönemann ausgezeichnet. Susanne Goldschmidt wurde für ihr langjähriges Engagement und ihre kontinuierliche Arbeit in der Jugendschwimmausbildung herzlich gedankt. Sylke Nitschke erhielt das bronzene Abzeichen als Dankeschön für ihre unermüdliche Arbeit. Neben Tätigkeiten wie der Elternarbeit, Listenführung und Abzeichenverteilung im Hallenbad ist sie die aktuelle Wachleitung im Freibad und organisiert das Kinderanfängerschwimmen.

Für den Aufbau des Bereiches Inklusion, die Mitarbeit beim Kinderanfängerschwimmen, in der Jugendschwimmausbildung und die Organisation aller öffentlicher Veranstaltungen wurde Hartmut Nitschke die bronzene Nadel überreicht.

Des Weiteren sei zu erwähnen, dass die DLRG sich nicht nur beim Schwimmen gut schlägt; insgesamt 67 Sportabzeichen wurden im letzten Jahr erlangt, Alina Goldschmidt war bereits zum 15. und Fritz Penris zum 27. Mal dabei.

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