Humpert: "Die Politik der GAH ist und bleibt ,grün'"

Grüne Alternative Hemer empfiehlt Bürgermeisterkandidatur von Michael Esken (CDU)

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Hemer. Die Grüne Alternative Hemer stellt keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf, sondern empfiehlt die erneute Kandidatur des Amtsinhabers Michael Esken (CDU) und ruft zu dessen Wiederwahl auf.

Michael Eskens frühzeitiges Gesprächsangebot habe den Anstoß zu einer ausführlichen Diskussion über politische Inhalte und Forderungen gegeben, berichtet GAH-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Humpert: „Die Bürgermeisterkandidaten der anderen Parteien hatten übrigens gegenüber der GAH keinerlei Gesprächsbedarf.”

Jede „starke Regierung” benötige aber eine starke Opposition, so Humpert: „Unsere Entscheidung für den Bürgermeister Michael Esken wird auf unsere Arbeit im Rat keinen weiteren Einfluss haben. Die Politik der GAH ist und bleibt ,grün'.”

Die Grüne Alternative formuliert folgende Forderungen für die Ratsarbeit in Hemer:

Stärkere Förderung regenerativer Energien;

die Einrichtung einer Ganztagsschule ist unstrittig. Gemeinsam mit dem Bürgermeister konnten wir zunächst eine Gesamtschule im Halbtagsbetrieb durchsetzen, ein aus beider Sicht aber noch unzureichender Kompromiss;

der Schwerpunkt der städtebaulichen Entwicklung und Planung wird auf vorhandene Stadtteile gelenkt; neue Baugebiete auf der ,grünen Wiese' werden nicht ausgewiesen;

während der kommenden Wahlperiode wird die Westtangente nicht gebaut (aufgrund des OVG-Urteils und mangels finanzieller Ressourcen);

das Entwicklungskonzpet für das Woeste-Gymnasium wird in einem Masterplan bis Ende 2009 umgesetzt;

durch sinnvolle Verschlankung der Führungsebene der Verwaltung soll eine finanzielle Entlastung des städtischen Haushalts erreicht werden.

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