Bildung

Hemers Schüler sollen dauerhaft digital ausgestattet werden

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CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer und der schulpolitische Sprecher Dr. Michael Rübsam stellten den Antrag für das Digitalisierungskonzept vor

CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer und der schulpolitische Sprecher Dr. Michael Rübsam stellten den Antrag für das Digitalisierungskonzept vor

Foto: Ralf Engel

Hemer.  Die Hemeraner CDU beantragt neue Bedarfsermittlung und ein langfristiges Finanzierungskonzept für das e-Learning aller Schulen.

Die rund 1000 iPads für den dringendsten Bedarf von Schülern und Lehrern sind gerade erst ausgeliefert worden, da möchte die CDU schon einen Schritt weiter gehen und die Schulen nachhaltig digital aufstellen. Die CDU-Fraktion hat einen Antrag für eine Bedarfsermittlung für Endgeräte und ein Konzept für die Nutzung an allen Hemeraner Schulen gestellt.

„Mit den Erfahrungen aus dem Lernen auf Distanz möchten wir einen Schritt weiter gehen“, sagt CDU-Vorsitzender Marin Gropengießer. Auch nach Corona müsse die Digitalisierung ein Thema für die Zukunft sein. In einer zeitgemäßen und zukunftsorientierten Schullandschaft würden e-Learningelemente in den didaktischen Konzepten zunehmend verankert. Zur Umsetzung seien eine bedarfsgerechte Ausstattung der Schulen mit Poolgeräten und gegebenenfalls ergänzt durch individuelle Endgeräte der Schüler erforderlich, so die CDU.

Einführungskonzept nachSchulformen erstellen

Die bisherige Abfrage der Stadt hatte vor allem die Versorgung bedürftiger Schüler mit Digitalgeräten im Blick, damit diese am Distanzunterricht teilnehmen können. Die größte Not sollte dadurch gelindert werden. Jetzt soll es um eine Bedarfsermittlung für Endgeräte zur Umsetzung der e-Learningkonzepte gehen. Brauchen alle Jahrgänge iPads? Wie viele Endgeräte benötigen Schüler welcher Schulform? Wie groß ist der Bedarf an Poolgeräten für die Nutzung als mobiler PC-Raum? Die Verwaltung soll beauftragt werden, ein bedarfsorientiertes Einführungskonzept für individuelle Endgeräte nach Schulformen und Jahrgängen zu erstellen. Ein Service- und Wartungskonzept inklusive Lernsoftware sowie ein langfristiges Finanzierungskonzept mit Abschreibungen und Wiederbeschaffungskosten soll vorgelegt werden. „Wir wollen alle Schüler dauerhaft mit Endgeräten ausstatten“, sagt Prof. Dr. Michael Rübsam als schulpolitischer Sprecher der CDU. Das bringe unabhängig von Corona einen Mehrwert im Lernen, werde die Schulen weiterentwickeln. In der Größenordnung geht es um rund 3500 Schüler. „Es ist ein Programm für die nächsten Jahrzehnte“, so Martin Gropengießer. Das Thema müsse priorisiert werden und zur Finanzierung könnten auch Teile der Schulpauschale genutzt werden.

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