Arbeit

IG Metall reagiert auf Vorwürfe

Hemer.  Torsten Kasubke, 1. Bevollmächtigter der IG Metall des Märkischen Kreises, äußert sich zu der Pressemitteilung des Sundwiger Messingwerks.

Die Unternehmensleitung des Sundwiger Messingwerk hatte wie berichtet im Bezug auf den Warnstreik der Beschäftigten der Gewerkschaft IG Metall vorgeworfen, Fehlinformationen zu verbreiten. Torsten Kasubke, 1. Bevollmächtigter der IG Metall des Märkischen Kreises, will dies nicht so stehen lassen. In einer Pressemitteilung äußert er sich folgendermaßen:

„Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Richtig ist, dass der Betriebsrat Mehrarbeit für dieses Wochenende genehmigt hat. Außerdem hat die IG Metall in einer Pressemitteilung selbst darauf hingewiesen, dass es ein Gespräch gegeben habe, allerdings mit nicht zufriedenstellendem Ergebnis. Wenn sich der Arbeitgeber darüber beklagt, dass im Betrieb ‚hohe Verunsicherung‘ und ‚schlechte Stimmung‘ herrsche, sollte er sich nach seinem Beitrag dazu fragen. Den sofortigen Ausstieg aus der Tarifbindung als neuer Eigentümer ist ja kein Begrüßungsgeschenk und alles andere als eine vertrauensbildende Maßnahme. Die Belegschaft will Sicherheit durch einen Tarifvertrag. Dafür kämpfen wir.“

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