Melange

„Kleine Morde“ mit schwarzem Humor

Kriszti Kiss gastierte am Mittwochabend in der Melange-Reihe im Café Sona.

Kriszti Kiss gastierte am Mittwochabend in der Melange-Reihe im Café Sona.

Foto: Stina Drechsel

Hemer.  Kriszti Kiss bereitete den Gästen einen unterhaltsamen Abend.

„Ein bisschen Morden, ein bisschen Stechen, bei viel Romantik muss ich erbrechen…“ So und ähnlich lauteten die Liedzeilen, Texte und Gedichte, die die Schauspielerin und Chansonsängerin Kriszti Kiss beim Melange-Abend im Café Sona zum Besten gab.

Die in Ungarn geborene und aufgewachsene Schauspielerin entdeckte bereits im Kindesalter ihre Liebe zum Theaterspielen und erhielt ihr Schauspiel-Diplom an der Staatlichen Hochschule für Schauspielkünste in ihrer Heimatstadt Budapest. Seit über 30 Jahren lebt sie in Dortmund und hat sich bei ihren Auftritten vor allem auf Krimis spezialisiert. Für das Genre begeistert sich Kriszti Kiss besonders, weil sie dort verschiedene Stimmungen wie Spannung, Humor und ein wenig Satire miteinander vereinen kann.

Eine besondere Herausforderung ist hierbei, dass jede Szene ihrer Auftritte Überraschungseffekte und verblüffende Momente enthalten muss. Hierfür ist jede Menge schauspielerische Kraft gefragt, welche die Kabarettistin auch bei ihrem neuen Programm „Kleine Morde“ präsentiert, das zum Großteil aus neuen Texten besteht und mit welchem sie beim Melange-Abend Premiere feierte.

Während ihres Auftritts erzählte die Schauspielerin lebhaft Geschichten, wie die des „letzten Süppchens“, bei der zwei ältere Damen einen Restaurantbesitzer vergiften, um das Essen nicht bezahlen zu müssen.

Die Mischung aus schwarzem Humor und aufregenden Geschichten sowie die zahlreichen Interaktionen mit dem Publikum, sorgten bei den Zuhörern für gute Stimmung und Begeisterung, so dass sich Kriszti Kiss am Ende ihres Auftritts über brandenden Applaus freuen konnte.

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