Förderschule

Konkretes Mietangebot für den Teilstandort der Förderschule

Die ehemalige Pestalozzischule jetzt Brabeckschule Teilstandort Hemer

Die ehemalige Pestalozzischule jetzt Brabeckschule Teilstandort Hemer

Foto: Ralf Engel

Hemer.   Hemer spricht sich für drei Standorte der Brabeckschule aus. 1,7 Millionen Euro müssen in das Schulgebäude investiert werden.

Mit einem konkreten Mietangebot geht die Stadt in die Verhandlungen mit dem Kreis über die Zukunft der Brabeck-Förderschule. Nichtöffentlich hat der Schulausschuss die finanziellen Rahmenbedingungen beraten und den entsprechenden Auftrag erteilt. Rund 1,7 Millionen Euro müsste die Stadt als Gebäudeeigentümer für einen Weiterbetrieb in die frühere Pestalozzischule an der Bergstraße investieren.

Öffentlich bekannten sich die Fraktionen zum Erhalt der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Derzeit besuchen 83 Kinder aus Hemer, Menden und Balve den Teilstandort Hemer der Brabeckschule. Insgesamt hat die Brabeckschule 240 Förderschüler. Die Verwaltung rechnet auch in den kommenden Jahren mit relativ konstanten Schülerzahlen. Mindestens 56 müssten es laut Erlass für einen Teilstandort wie in Hemer sein.

„Wir präferieren drei Standorte. Es gibt wichtige Argumente für den Erhalt“, verwies CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer auf die wohnortnahe Versorgung und das vielfältige Förderangebot in der Bildungsstadt Hemer. Die SPD in Hemer und im Kreistag sei für drei Standorte, betonte auch Inge Blask. Auch die Schule befürwortet eine wohnortnahe Beschulung mit drei Standorten. Die Stadt Iserlohn dagegen hat sich für ihre beiden Schulstandorte in Iserlohn und Letmathe ausgesprochen. Hemers FDP würde beide Szenarien mittragen.

Das Hemeraner Mietangebot soll noch vor der Sitzung des Kreisschulausschusses am 26. September mit der Kreisverwaltung besprochen werden. Letztlich ist es eine politische Entscheidung, die der Kreistag am 11. Oktober zu treffen hat.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben