Sauerlandpark

Magische Momente treffen mitten ins Herz

10 Jahre Förderverein Sauerlandpark

Foto: Carmen Ahlers

10 Jahre Förderverein Sauerlandpark Foto: Carmen Ahlers

Hemer.   Der Förderverein Sauerlandpark ist zehn Jahre alt und feierte den runden Geburtstag unter dem Motto „Zauber eines Jahrzehnts“.

Es war ein Abend voller Überraschungen, ein Abend, der für die Mitglieder des Fördervereins Sauerlandpark ans Herz ging, und ein Abend, der optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Der Förderverein Sauerlandpark feierte am Samstag unter dem Titel „Zauber eines Jahrzehnts“ seinen zehnten Geburtstag, und das mit Stolz, Humor und der Gewissheit, dass der größte Hemeraner Verein im vergangenen Jahrzehnt Großartiges verrichtet hat.

250 Gäste wollten mit dem Vorstand rund um seinen Vorsitzenden Dr. Heinz-Jürgen Osing feiern, das waren vor allem Ehrenamtliche des Vereins, aber auch Gäste von außerhalb. So schaute auch Hemers früherer Bürgermeister Michael Esken in Hemer vorbei, und er erinnerte nochmal an entscheidende Meilensteine bei der Entstehung der Landesgartenschau 2010, genau wie Peter Friedrich, der als damaliger Geschäftsführer der LGS noch jedes Detail in Erinnerung hat. Bürgermeister Michael Heilmann konnte am Samstag nicht mit von der Partie sein, doch er stieß virtuell mit den Gästen an und würdigte die Aktivitäten des Fördervereins mit einem Video, was sehr gut ankam.

Toller Video-Dank von Bürgermeister Heilmann

Auch hier wurde deutlich, was der Förderverein, der auch im Jahr 7 nach der Landesgartenschau noch über 1000 Mitglieder zählt, alles geleistet hat – bei den dauerhaften Tätigkeiten wie der Pflege der Themengärten, aber auch durch die Anschaffung von Spielgeräten oder durch neue Gärten vor allem im Park der Sinne.

Bei der Jubiläumsfeier zeigten die Mitglieder, dass sie nicht nur pfiffig sind, wenn es darum geht, Hemers größten Garten immer attraktiv zu halten, sondern dass sie zudem auch weitere kreative Seiten haben. So hat Hemer einen neuen Chor, der den Namen „Die Hemero-Callas“ trägt, und dieser Chor besteht aus dem Vorstand des Fördervereins. Das musikalische Zepter in die Hand nahm vor allem Eckardt Lüblinghoff – zusammen mit dem Musikdirektor Martin Niedwziecki. Für alle Darbietungen, die immer die Landesgartenschau und den Sauerlandpark im Fokus hatten und persönlicher nicht sein konnten, gab es langanhaltenden Applaus.

Magischer Moment: „Nicht auf Sand gebaut“

Es gab einen Moment, der magisch war, wo im Saal alle innezuhalten schienen. Mit Iryna Bilanka-Chaplin hatte der Förderverein ein Sahnebonbon in petto. Die preisgekrönte Künstlerin ist in Kiew geboren, lebt aber in Wetzlar und liebt die Sandmalerei: Unter dem Titel „Nicht auf Sand gebaut“ zeichnete die Künstlerin die Geschichte der Landesgartenschau und des Sauerlandparks nach. Während Iryna Bilanka-Chaplin mit dem Sand zu spielen schien, wurde das Ganze an die Leinwand projiziert. Mit Musik untermalt erzählte sie malend ihre Geschichte – emotional, faszinierend und mitreißend. Sie malte nicht nur das Felsenmeer, sondern setzte auch die Stadt Hemer, die LGS und den Förderverein Sauerlandpark ins rechte Licht – und das alles mit einer Leichtigkeit, die sprachlos machte.

Mit neuer Kraft will der Förderverein nun weitermachen und sich für das einsetzen, das er liebt. Den Sauerlandpark im Herzen der Stadt Hemer.

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