Ausstellung

Malerinnen mit besonderem Gespür für Tiere und Natur

Sabine Dunsch und Barbara Praczukowsla-Kuklok eröffneten die Ausstellung in der Sundwiger Drehtechnik

Foto: Annabell Jatzke

Sabine Dunsch und Barbara Praczukowsla-Kuklok eröffneten die Ausstellung in der Sundwiger Drehtechnik Foto: Annabell Jatzke

Hemer.  Barbara Praczukowska-Kuklok und Sabine Dunsch zeigen Aquarelle und Radierungen in der Sundwiger Drehtechnik.

Beide lieben die Stille – die Rede ist von den beiden Malerinnen Sabine Dunsch und Barbara Praczukowska-Kuklok, deren Werke derzeit in der Sundwiger Drehtechnik zu sehen sind. Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Künstlerinnen, die sich im Kunstverein Hemer kennen und schätzen gelernt haben, ist, dass sie beide Autodidaktinnen sind und sich Anregungen in der Natur holen. Am Freitagabend wurde die Ausstellung, die den passenden Titel „Silence“ trägt, eröffnet. Zu sehen sind dabei Kunstwerke, die mit Pinsel und Nadel geschaffen wurden, sind es doch einerseits Aquarelle und andererseits Radierungen.

Seit 2009 ist Sabine Dunsch Mitglied im Hemeraner Kunstverein. Sie liebt besonders Aquarelle. Ermöglicht die wasserlösliche Aquarellfarbe doch, dass feine Konturen und Details herausgearbeitet werden können. Auch vermittelt die Aquarellmalerei eine gewisse Leichtigkeit, da die Technik besonders transparent ist. Von Sabine Dunsch sind in der Sundwiger Drehtechnik 30 Aquarelle zu sehen, einige wurden eigens für die Ausstellung angefertigt. Tiere und Landschaften haben es der Malerin als Motiv sehr angetan. Viele Bilder zeigen beispielsweise Vögel.

Inspiration meistauf Urlaubsreisen

Die gebürtige Polin Barbara Praczukowska-Kuklok kam 2011 zum Kunstverein Hemer, malt und zeichnet jedoch bereits seit ihrer Jugend. Seit 18 Jahren beschäftigt sie sich mit der Aquarellmalerei und schätzt dabei die herausfordernde Technik und die Transparenz der Bilder. Zehn Aquarelle zeigt sie in der aktuellen Ausstellung. Aber auch zehn Radierungen, die sie seit etwa acht Jahren anfertigt, sind zu sehen. An Radierungen mag sie das Zeichnen und die Überraschung, wie das Bild nachher aussieht. Inspiration für ihre Kunstwerke findet Barbara Praczukowska-Kuklok meist auf Urlaubsreisen, dann wenn man ein besonderes Gespür für seine Umwelt hat.

Noch bis März sind die Werke der beiden Künstlerinnen in der Firma an der Stephanopeler Straße zu sehen. Ein Dank von Sabine Dunsch und Barbara Praczukowska-Kuklok ging an Dirk Graewe von der Sundwiger Drehtechnik, der die Ausstellung ermöglichte. Wer die Ausstellung besichtigen möchte, wird gebeten, unter 02372/ 9660 einen Termin zu vereinbaren.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik