Landtagswahl

Marco Voge zieht in den Landtag ein

Marco Voge

Foto: Alexander Bange

Marco Voge Foto: Alexander Bange

Hemer.   Marco Voge (CDU) hat den Wahlkreis 122 mit einem großen Abstand von Inge Blask (SPD) zurückgewonnen.

Schon die ersten Zahlen aus dem Land und aus dem Wahlkreis zeichneten es ab: Marco Voge (CDU) hat den Wahlkreis 122 mit einem großen Abstand von Inge Blask (SPD) zurückgewonnen und wird in den Düsseldorfer Landtag einziehen.

In Voges Heimatdorf Mellen feierten die Christdemokraten mit über 100 Gästen den Wahlsieg, „aber kräftig“ freute sich der Gewinner. „Ich hatte so auf 4 bis 6 Prozent gehofft, so deutlich hatte es nicht erwartet“, sagte Marco Voge. Er habe große Demut vor dem Ergebnis und sei den Wählern überaus dankbar. „Mein Arbeitsalltag wird sich verändern, aber ich bleibe in der Region verwurzelt“, betonte er.

Betrübt kam Inge Blask in Begleitung des Hemeraner SPD-Vorsitzenden Thomas Fischer zur Wahlparty ins Rathaus. „Ich hatte mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen gerechnet und gehofft, dass wir die stärkste Fraktion werden“, sagte sie. Sie fühle sich auch an das Ergebnis aus 2010 erinnert, als sie Wolfgang Exler aus Menden unterlegen war. Sie sei sehr enttäuscht, „weil ich glaube, eine gute Arbeit gemacht zu haben“. Ob sie diese Arbeit im Landtag fortsetzen kann, blieb über Nacht offen, denn ob ihr Listenplatz 17 für einen erneuten Einzug reicht, war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt. „Es ist eine Katastrophe“, bewertete SPD-Vorsitzender Thomas Fischer das SPD-Ergebnis.

Bester Stimmung dagegen waren CDU und FDP, vor allem, als sich eine mögliche absolute Mehrheit abzeichnete. „Das wäre unser Wunschergebnis“, sagte CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer. „Es freut mich ungemein, dass wir vorne liegen. Es zeigt mir, dass die CDU in Hemer wieder da ist“, sagte Gropengießer.

Jubel auch bei den Liberalen. „Es ist ein phantastisches Ergebnis“, sagte FDP-Fraktionschef Arne Hermann Stopsack. Dies sei zu einem ganz großen Teil Christian Lindner zu verdanken, aber auch einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf allen Ebenen. Wichtig sei es, trotz allen Rückenwindes, für die Bundestagswahl auf dem Boden zu bleiben.

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