Brand bei Erwentraut

Millionenschaden durch das Feuer

In der Fahrzeughalle der Firma Erwentraut brannte das Führerhaus eines Betonmischers.

In der Fahrzeughalle der Firma Erwentraut brannte das Führerhaus eines Betonmischers.

Foto: Ralf Engel

Hemer.   Der Brand in der Nutzfahrzeug-Werkstatt der Firma Erwentraut hat wahrscheinlich einen Millionenschaden verursacht.

Auch wenn es von außen auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, der Brand am Freitag in der Nutzfahrzeug-Werkstatt der Firma Erwentraut hat wahrscheinlich einen Millionenschaden verursacht.

Am Freitag um 20.09 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage der Firma Alarm ausgelöst. Die Feuerwehr rückte mit der Hauptwache und dem Löschzug Mitte aus. Im Einsatz waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sieben Trupps wurden unter Atemschutz eingesetzt. Bei den Nachlöscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und musste vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach ersten Ermittlungen ging der Brand vom Führerhaus eines in der Werkstatt geparkten Betonmischers aus und sorgte für eine enorme Rauchentwicklung. Die Beseitigung der Verunreinigungen durch Rauchgase ist derzeit eine große Herausforderung für das Unternehmen. „Die komplette Halle ist nicht nutzbar, wir können nur mit der Hälfte der Belegschaft arbeiten“, teilte Frank Erwentraut auf Anfrage mit. Ein Spezialunternehmen sei aktuell mit der Beseitigung der Brandschäden beauftragt. Inwieweit auch die Halle durch die Hitze beschädigt wurde, muss noch geprüft werden. Wahrscheinlich müssen Teilbereiche der Halle abgerissen werden. Der Betrieb des auf die Reparatur von Lastwagen und Transportern spezialisierten Mercedes-Benz-Partners läuft weiter. „Wir versuchen für unsere Kunden möglich zu machen, was möglich ist“, betont Frank Erwentraut.

Auch Krankenwagen der Feuerwehr beschädigt

Zu den Gebäudeschäden kommen die Schäden an sechs in der Werkstatt abgestellten Fahrzeugen. Inwieweit sie noch zu retten sind, müssen Gutachten zeigen. Hitze und Rauchgase haben große Schäden angerichtet. Betroffen ist auch ein direkt neben den Brandherd geparkter Krankentransportwagen der Feuerwehr Hemer, der sich für Reparaturarbeiten in der Werkstatt befunden hatte.

Die Feuerwehr hilft sich mit einem Leihfahrzeug der Malteser aus. Eine Ersatzbestellung des KTW war für das nächste Jahr geplant. Mehrere Monate wird die Feuerwehr mit einem Leihwagen überbrücken müssen. Ein Neukauf dauert bis zu acht Monate, nun soll nach einem Vorführwagen gesucht werden.

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