Karriere im MK

Mit Ausbildungsbörse Abbrecherquote senken

Für „Karriere im MK“ werben das Organisationsteam Georg Christophery, Andrea Swoboda ,Thomas Haude und Kirsten Staudach sowie Landrat Thomas Gemke, Thorsten Schick, Michael Heilmann, Hubertus Mühling und Martin Wächter sowie Dr. Patrick Debbelt von der Hans-Prinzhornklinik und sein Team.

Foto: Cornelia Merkel

Für „Karriere im MK“ werben das Organisationsteam Georg Christophery, Andrea Swoboda ,Thomas Haude und Kirsten Staudach sowie Landrat Thomas Gemke, Thorsten Schick, Michael Heilmann, Hubertus Mühling und Martin Wächter sowie Dr. Patrick Debbelt von der Hans-Prinzhornklinik und sein Team. Foto: Cornelia Merkel

Frönsberg.   Die Ausbildungsbörse „Karriere im MK“ findet in diesem Jahr in Hemer statt. Sie soll unter anderem helfen, dass junge Leute einen Ausbildungsplatz finden der zu ihnen passt und soch die Abbrecher-Quote senken.

„Ich finde es gut, dass wir im Märkischen Kreis mit einer Ausbildungsmesse vernetzt sind“, betont Landrat Thomas Gemke bei einem Treffen mit den Bürgermeistern und Verwaltungsmitarbeitern der Städte, Hemer, Balve und Menden, Wirtschaftsförderern des Kreises aus Hemer und Iserlohn und Verantwortlichen aus der Hans-Prinzhorn-Klinik. Angesichts einer Abbrecherquote von 20 Prozent bei den Ausbildungen sei gute Beratung wichtig und „Karriere im MK“ ein Beitrag, diese Quote zu senken, hofft Schirmherr Gemke.

50 Auszubildende bei 650 Klinik-Beschäftigten

„Die Hans-Prinzhorn-Klinik ist seit Jahren dabei“, erklärt der Ärztliche Direktor Dr. Patrick Debbelt, Hausherr des Treffens der Schirmherren und Veranstalter. Gemeinsam mit Kai Schröder von der Betriebsleitung hebt er den besonderen Stellenwert der Ausbildung beim Landschaftsverband Westfalen Lippe und der Hans-Prinzhorn-Klinik hervor, in der Pflege, im Garten und der Technik. „Die Pflege ist ein wichtiger Bereich, der demografische Wandel schlägt auch hier zu“, weiß Debbelt.

Pro Jahr seien 20 Azubis der Gesundheits- und Krankenpflege in der Klinik unterwegs, die mit Krankenhäusern und Krankenpflegeschulen in der Umgebung und der LWL-Klinik in Dortmund kooperiert. „Wir haben ein gutes Netzwerk mit Krankenhäusern und Krankenpflegeschulen im Kreis. „Wir wollen frühzeitig junge Menschen für den Pflegeberuf gewinnen.“ Die klassische Pflege gebe es nicht so mehr: „In der Psychiatrie sehen wir den kompletten Menschen“, erläutert Betriebsleiter Kai Schröder. 650 Beschäftigte arbeiten am Standort Hemer in verschiedensten Berufsgruppen, darunter derzeit 50 Azubis. Im Oktober sollen es sogar 60 sein, gibt der Betriebsleiter einen Überblick über die personelle Situation der Hans-Prinzhorn-Klinik. Die praxisnahe Ausbildung sieht am Ende auch vor, das Oberkurs-Schüler mit examinierten Pflegekräften eine Station leiten.

„Fachkräftemangel gibt es überall, nicht nur in Pflegeberufen“, verweist Hemers Bürgermeister Michael Heilmann auch auf die Verwaltungen von Städten und Gemeinden im Kreis: Auch die Stadt Hemer müsse dafür werben, um qualifiziertes Personal für den öffentlichen Betrieb zu bekommen. Heilmann freut sich, dass die Messe in diesem Jahr von Iserlohn nach Hemer wechselt: Sie findet am Dienstag, 19. September von 9 bis 18 Uhr im Grohe-Forum und im Zelt auf dem Gelände des Sauerlandparks statt. Die Veranstalter rechnen mit etwa 3500 Schülern und über 100 Ausstellern.

Fachhochschule und private Hochschulen wirken mit

„Die mittelständigen Unternehmen und der Gesundheitsbereich machen ein besonderes Alleinstellungsmerkmal unserer Region aus“, erklärt Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Thorsten Schick. Das werde auf der Leistungsschau der heimischen Wirtschaft deutlich. Gerade angesichts der zunehmenden Akademisierung wolle die Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ die Chancen aufzeigen, ein erfülltes Berufsleben in einem der heimischen Unternehmen zu finden.

Wie Thomas Haude von der Iserlohner Gesellschaft für Wirtschaftsförderung ausführt, umfasst das breite Angebot der Messe auch Vorträge der Fachhochschule Südwestfalen, der privaten Unternehmerhochschule Business and Information Technology School (BiTS) und der International School of Management (ISM) Vorträge für Gymnasiasten oder Gesamtschüler. Anders als in den Vorjahren wird die Ausbildungs- und Studienbörse von 9 bis 18 Uhr stattfinden. Das entzerre den Schulverkehr, erläutert Haude weiter. Damit erhalten auch Berufstätige die Chance, mit ihren Kindern zu kommen.

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