Feuerwehr

Mit Gasbrenner beinahe Haus abgefackelt

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Foto: OTTO, INGO

Hemer.   Mit einem Gasbrenner zur Unkrautbekämpfung hätte ein Hemeraner beinahe sein Haus abgefackelt.

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Der beherzte Griff zum Gartenschlauch hat am Dienstag größeren Schaden verhindert. Beim Versuch, Unkraut mit einem Gasbrenner zu entfernen, hat ein Hemeraner beinahe sein Haus Am Tannenkopf abgefackelt.

Um 12.28 Uhr ging der Notruf auf der Feuerwache in Westig ein. Aufgrund der Schilderungen des Anrufers, wonach das Feuer bereits auf die mit Efeu bewachsene Fassade übergegriffen habe, wurde zusätzlich zu den hauptamtlichen Kräften auch der Löschzug Nord über Sirenen alarmiert. Während sich die Feuerwehr noch auf der Anfahrt befand, unternahmen die Bewohner bereits erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch. Hierdurch konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Feuerwehr, die mit 27 Einsatzkräften angerückt war, kontrollierte das Gebäude mit einer Wärmebildkamera, konnte jedoch keine Glutnester mehr feststellen. Der Einsatz war nach gut 30 Minuten beendet.

Die Feuerwehr weist eindringlich darauf hin, dass das Entfernen von Unkraut mit einem Gasbrenner sehr gefährlich ist. Bei der aktuellen Trockenheit können fliegende Funken schnell eine ganze Hecke in Brand setzten. Das Feuer kann sich dann unkontrolliert ausbreiten und große Schäden anrichten.

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