Musical

Musikalische Zeitreise fasziniert Jung und Alt

Das  Musical Bartimäus der freien evangelischen Gemeinde

Das Musical Bartimäus der freien evangelischen Gemeinde

Foto: IKZ

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Hemer.  Man nehme eingängige Melodien, humorvolle Texte, begeisterte und talentierte Darsteller und einen mitreißenden Regisseur: Dies waren die perfekten Zutaten für ein Musicalereignis, das am Wochenende in zwei Aufführungen über 300 Zuschauer begeisterte. Mit dem Musical „Bartimäus“ hat die Freie evangelische Gemeinde einen Höhepunkt im Veranstaltungskalender gesetzt und für ein aus allen Nähten platzendes Jugend- und Kulturzentrum gesorgt.

Das große Interesse der Kinder- und Jugendlichen an dem Musicalprojekt war der erste Erfolgsgarant. „Es sollten eigentlich 30 Kinder sein, mit über 60 hatten wir überhaupt nicht gerechnet“, freute sich Pastor Christoph Neumann über den Zuspruch auch vieler Kinder, die nicht zur Sundwiger Gemeinde gehören. Was diese ganz neu zusammengefügte Gruppe an einem Wochenende und zwei Probennachmittagen einstudiert hat, war die zweite Überraschung. „Es ist phänomenal, wie alle mitgemacht haben und wie schnell Kinder lernen“, so der Pfarrer.

Tanz, Schauspiel und Gesang intensiv einstudiert

Das lag vor allem am Regisseur Alexander Lombardi vom Missionswerk „Wort des Lebens“. Er brachte eine jahrelange Erfahrung mit Musicalprojekten in Gemeinden und Schulen sowie christlichen Musikfreizeiten mit nach Hemer und konnte mit Unterstützung von Arnd und Dorothe Schonefeld die bunt gemischte Gruppe zwischen sieben und 17 Jahren mitreißen. In kleinen Castings wurden die Solorollen besetzt. Wie intensiv Tanz, Schauspiel und Gesang geübt werden konnten, überraschte schon bei der Premiere.

Im Jugend- und Kulturzentrum wurde das Musical dann mit professioneller Licht- und Tontechnik zu einer gelungenen Show vereint. Der Andrang war so groß, dass sich viele Zuschauer mit Stehplätzen zufrieden geben mussten.

Sie erlebten eine moderne Mischung aus biblischer Erzählung mit aktueller Übertragung in die heutige Lebenssituation, eine Zeitreise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ermöglicht durch die Erfindungen der Zukunft. Lombardi selbst spielte den verrückten Professor Dr. Theo Logie, der drei Jugendlichen mit Hilfe seiner Erfindungen und eben jener Zeitreise zum biblischen Bartimäus Antworten auf ihre Alltagssorgen wie den Streit der Eltern oder schlechte Noten geben will. Das geschah im Labor des Professors mit ganz viel Humor. So zum Beispiel bei der Präsentation des „Arienschwingers“ oder beim Wechsel der Bananensicherungen.

Abwechslungsreiche Lieder und schöne Choreographien

Die musikalische Reise zu Bartimäus glänzte durch abwechslungsreiche Lieder, schön choreographierte Szenen mit passenden Kostümen und gekonnte Solopassagen. Erstaunlich, wie text- und tanzsicher die jungen Darsteller nach so kurzer Probenzeit waren. Auf der Bühne wurde zu Hip-Hop-Beats getanzt und zu gefühlvollen Balladen geträumt. Im Song „Gott greift ein“ hieß es zum Abschluss: „Er gibt Hoffnung, seine Hand lässt dich nicht los.“

Den tosenden Applaus hatten sich alle Akteure und auch die Initiatoren dieses christlichen Musicalprojektes redlich verdient.

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