Radwegenetz

Nur zwei Prozent nutzen in Hemer das Rad

Ein

Foto: Ralf Engel

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Hemer.   Der Radverkehrsanteil ist in Hemer mit zwei Prozent niedrig. Ein neues Radverkehrsnetz soll dies verbessern. Daran sollen sich auch die Bürger beteiligen.

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Das Angebot an ausgeschilderten Radwegen ist mit der Hauptstraße, der Hönnetalstraße und dem Bahntrassen-Radweg überaus überschaubar. Der Radverkehrsanteil ist in Hemer mit zwei Prozent sehr niedrig. Ein neues Radverkehrsnetz soll dies verbessern. Daran sollen sich auch die Bürger im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes beteiligen.

Neue Möglichkeitendurch die E-Bikes

Mit welchen Maßnahmen kann der Radverkehr in der Felsenmeerstadt also gefördert werden? Wie kann die Sicherheit für Radfahrer gesteigert werden? Inwieweit können Verbesserungen unter Berücksichtigung der Topographie in Hemer erzielt werden? Hier bieten Pedelecs bzw. E-Bikes ganz sicher komfortable neue Möglichkeiten. Noch bleiben aber Fragen offen, die von dem auf die Förderung von Radverkehr spezialisierten Büro PGV-Alrutz aus Hannover beantworten werden sollen, das von der Verwaltung kürzlich mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt wurde. Das Interesse, die Meinungen und vor allem die Ideen nicht nur der fahrradbegeisterten Bürgerinnen und Bürger sollen parallel unbedingt einfließen.

Nur wer Hemer selbst auf dem Sattel erkundet, bekommt ein Gefühl für das Radeln in Hemer. Das hat eine Mitarbeiterin des beauftragten Büros auch getan, ehe zu einer „Radkonferenz“ eingeladen wurde. Dabei handelt es sich um einen erweiterten Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung, Polizei, örtlichen Interessengruppen aber auch Schülervertretern der weiterführenden Schulen. So konnten mit Hilfe des lokalen Know-Hows wichtige Radverbindungen und Schwachstellen im hiesigen Verkehrsnetz erarbeitet werden.

„Damit geben wir uns aber noch nicht zufrieden. Das Radverkehrskonzept ist erforderlich, um darin aufgezeigte Maßnahmen später auch gefördert zu bekommen“, so Hemers technischer Beigeordneter Christian Schweitzer. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Heilmann wirbt er intensiv für eine Beteiligung der Bürger an diesem Bestandteil des Stadtentwicklungskonzeptes.

Heilmann und Schweitzer teilen mit: „Wir wünschen uns, dass sich interessierte Bürgerinnen und Bürger einbringen und ihre Anregungen zur Verbesserung oder aber auch zum Aufzeigen von Problembereichen des Radverkehrs in Hemer über die im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes eingerichtete Internetplattform www.plan-portal.de/hemer eintragen.“

Auf dieser Grundlage wird das Büro dann Verbesserungspotenziale und Handlungsbedarfe erarbeiten, um das Radfahren in Hemer attraktiver und sicherer zu machen.

„Radeln nach Zahlen“bereits 2015 eingeführt

Hemer ist seit 2015 in die Beschilderung „Radeln nach Zahlen“ eingebunden. Im Stadtgebiet sind an sechs Radwegenetz-Knotenpunkten neue Informationstafeln mit Karten aufgestellt worden: Hönnetalstraße/Ecke Pastoratstraße, Deilinghofer Straße/Parkplatz Eingang Deilinghofen, Urbecker Straße/Ecke Untere Weide, An der Steinert/Hauptstraße (Neuer Markt), Ostenschlahstraße gegenüber der Seuthestraße, Hönnetalstraße/Felsenmeerstraße (Parkplatz beim Kiosk).

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