Schulfest

Projektwoche, neuer Name und ein Jubiläum

Highlight des Schulfests war der Auftritt von Jini Meyer, die mit Coversongs und eigenen Stücken für optimale Stimmung sorgte.

Highlight des Schulfests war der Auftritt von Jini Meyer, die mit Coversongs und eigenen Stücken für optimale Stimmung sorgte.

Foto: Carolin Meffert / Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Hemer.  Die Gesamtschule hatte gleich drei Anlässe, um zu feiern: Eine erfolgreiche Projektwoche, den Namen Europaschule und ihr zehnjähriges Jubiläum.

60 Kilometer wandern, mit dem Fahrrad zur Sorpe radeln, eine Schulwand mit Motiven aus Harry Potter verschönern oder der Schule eine Schulnamenstafel in Stein meißeln (siehe Zweittext) – die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule haben sich in der Projektwoche das Motto „Herausforderung annehmen“ beherzigt und unglaubliche Ergebnisse abgeliefert, die sie im Rahmen ihres Schulfestes auf dem gesamten Schulgelände und den Klassenräumen präsentierten. Insgesamt 50 Projekte standen zur Auswahl, davon nahmen 30 Schüler auch die Herausforderung an, ein eigenes Projekt zu leiten.

Doch nicht nur eine erfolgreiche Projektwoche stimmte die Gesamtschule in Feierlaune, sondern auch das 10-jährige Bestehen der Schule und vor allem der neue Schulname „Europaschule am Friedenspark“. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Heilmann und Dezernent des Regierungsbezirks Arnsberg Michael Okon-Gerling wurde der Name offiziell eingeweiht. Dazu überreichten sie an Schulleiter Kai Hartmann ein Schild und eine Fahne, die nun im Eingangsbereich neben der Europaflagge gehisst wurde. „Vor zehn Jahren hätten wir niemals gedacht, dass die Gesamtschule zur größten Schule Hemers heranwächst“, sagte Bürgermeister Michael Heilmann. „Die Schule hat viele Gesichter und ist sehr bunt. Und mit Herrn Hartmann hat die Schule einen Garanten, damit es in den nächsten Jahren auch so bleibt.“

Nach dem offiziellen Teil ging dann aber die große Feier mit Live-Musik erst richtig los. Schuldirektor Kai Hartmann lockerte zugleich seine Krawatte , griff zu seiner Gitarre und brachte die Besucher mit seiner ehemaligen Coverband „Sixpack“ in Stimmung, die er extra für das Fest zusammengetrommelt hatte. „Wir haben gestern einmal geprobt, das hat geklappt. Jetzt wollen wir mal los rocken!“ Gerockt hat es allemal.

Optimale Stimmung bei Konzerten und Party

Nach einer guten Stunde übergaben sie das Mikrofon an Jini Meyer, die ihrer Vorband ein dickes Lob aussprach, besonders in Richtung Schulleiter Kai Hartmann: „Was hätte ich dafür gegeben, wenn ich einen so coolen Schulleiter gehabt hätte.“ Mit ihrer gewohnten Power auf der Bühne und einer Mischung aus Coverliedern, alten Luxuslärm-Hits und neuen Songs aus ihrem Soloprogramm sorgte sie für die optimale Stimmung, so dass die vereinzelten Regentropfen, die vom Himmel fielen, kaum störten. Zum Abschluss ging es dann noch zu einer Aftershowparty in die Aula, wo noch bis in die Nacht gefeiert wurde.

Der eigenen Schule ein Denkmal gesetzt

An Hendrik Beister, Lotta Ebel, Leonie Gerke, Mia Hesmert, Isabel Nieder, Lisann Odenhausen, Kamil Porwol, Laura Scherf, Luis Schmoll und Alexander Wahl wird man sich an der Europaschule am Friedenspark wohl noch sehr lange erinnern. Die Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen der Projektwoche, im wahrsten Sinne des Mottos, die „Herausforderung angenommen“ und für die Schule etwas ganz Großes erschaffen.

In Zusammenarbeit mit dem Steinmetzbetrieb Steffens haben zehn engagierte Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse den neuen Namen ihrer Schule in Stein gemeißelt. „Wir wollten, dass die Schule etwas bekommt, das noch viele Jahre bleibt. Wir sind alle in der 12. Klasse und machen im nächsten Jahr unser Abitur. So können wir das auch an die nächste Generation weitergeben“, erklärt Hendrik Beister, der das Schulprojekt geleitet hat. Er war es auch, der den Kontakt zu Peter Steffens aufnahm. Es ist nicht das erste Mal, dass der Schüler ein kreatives Projekt für die Schule realisiert. Gerne möchte er später im künstlerischen Bereich tätig werden und auf Lehramt studieren. Als Projektleiter war er deswegen wie geschaffen. Doch auch seine Mitschüler haben ihren Teil dazu getan, um zum Gesamtbild beizutragen. „Die Schüler waren sehr motiviert und haben alles ordentlich ausgearbeitet. Das ist nicht selbstverständlich“, schwärmt auch Steinmetz Peter Steffens von der Zusammenarbeit. In seiner Funktion als Präsident des Rotary Clubs Hemer, war er zudem froh, ein solches Projekt auch finanziell unterstützen zu können.

Und das Ergebnis macht ordentlich was her. „Als wir den Stein am Dienstag gesehen haben, hatten wir richtig Gänsehaut“, freute sich Schulleiter Kai Hartmann über das Ergebnis und sagte zu den Schülern: „Ihr habt der Schule mit eurem Projekt ein Denkmal gesetzt.“

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