Feuerwehr

Runder Tisch nach der Brandrede

Ernste Gesichter bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr

Foto: Carmen Ahlers

Ernste Gesichter bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Foto: Carmen Ahlers

Hemer.   Die Brandrede der Freiwilligen Feuerwehr bei der Jahresdienstbesprechung am Donnerstag vergangener Woche hat für Nachwehen gesorgt, denn nicht nur den bei der Versammlung anwesenden Vizebürgermeister Wolfgang Römer hatte die Rede von Manuel Bornfelder aus dem Führungskreis der Feuerwehr eiskalt erwischt. Er sieht nach der Jahresdienstbesprechung Handlungsbedarf und möchte einen Runden Tisch auf den Weg bringen. „Nachdem die Politik die notwendigen Beschlüsse zu Gunsten der Feuerwehr vollzogen hat, scheint es im internen Geschäftsablauf nach wie vor zu Problemen in der Ausführung und vor allen Dingen in der Kommunikation zu kommen“, so Wolfgang Römer. Die Probleme seien in erster Linie an der Verwaltung und innerhalb der Wehrleitung festgemacht, so der Vizebürgermeister, der zudem fragt, wie die Verwaltung zu dem Eindruck komme, dass die Stimmung bei der Feuerwehr besser geworden sei.

Die Brandrede der Freiwilligen Feuerwehr bei der Jahresdienstbesprechung am Donnerstag vergangener Woche hat für Nachwehen gesorgt, denn nicht nur den bei der Versammlung anwesenden Vizebürgermeister Wolfgang Römer hatte die Rede von Manuel Bornfelder aus dem Führungskreis der Feuerwehr eiskalt erwischt. Er sieht nach der Jahresdienstbesprechung Handlungsbedarf und möchte einen Runden Tisch auf den Weg bringen. „Nachdem die Politik die notwendigen Beschlüsse zu Gunsten der Feuerwehr vollzogen hat, scheint es im internen Geschäftsablauf nach wie vor zu Problemen in der Ausführung und vor allen Dingen in der Kommunikation zu kommen“, so Wolfgang Römer. Die Probleme seien in erster Linie an der Verwaltung und innerhalb der Wehrleitung festgemacht, so der Vizebürgermeister, der zudem fragt, wie die Verwaltung zu dem Eindruck komme, dass die Stimmung bei der Feuerwehr besser geworden sei.

Bürgermeister Michael Heilmann erklärte, dass er durchaus diesen Eindruck gehabt habe, denn die Feuerwehr habe gesehen, dass etwas bewegt werde. Allerdings wisse er auch, dass es vor allem drei Kritikpunkte gebe, die nicht wegzudiskutieren seien. Das seien neben der Transparenz vor allem die Kleiderkammer und auch die Fahrzeugbeschaffungen.

Kritik an der Politiknicht nachvollziehbar

Manuel Bornfelder hatte bei seinen Ausführungen auch die Haushaltsreden von CDU und SPD kritisiert, was CDU-Chef Martin Gropengießer nicht nachvollziehen kann. Gropengießer hatte den Eindruck, dass man insgesamt auf einem guten Weg sei, weil die Fraktionen der CDU, SPD und FDP im vergangenen Jahr unter anderem auch die Löschgruppen Becke, Ihmert, Deilinghofen, Sundwig und Hauptwache mit der LG Westig besucht hatten, um sich vor Ort umzuschauen. „Wir waren immer im Gespräch, und die Rückmeldungen waren positiv. Von zwölf Sperrvermerken haben wir zehn rausgenommen. Ich erwarte, dass Verwaltung und Feuerwehr diese Ausschreibungen jetzt auch hinkriegen“, so Martin Gropengießer.

Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Klein hatte nach den Gesprächen mit der Wehrleitung und den Löschgruppenleitungen den Eindruck, dass es bergauf gehe. Seiner Meinung nach fehle aber das „Symbol“, denn es sei wieder nicht gelungen, dass ein neu angeschafftes Feuerwehrfahrzeug auf dem „Hof“ stehe. „Daher ist der Frust der Freiwilligen Feuerwehr in diesem Punkt nachvollziehbar“, so Hans-Peter Klein. Auch er sprach sich für einen „Runden Tisch“ oder einen Feuerwehrausschuss aus.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik