„Sabine“

„Sabine“ hat kurz durchgelüftet

 Sturmtief „Sabine“ hat in Hemer auch Bauzäune umgeschmissen.

Sturmtief „Sabine“ hat in Hemer auch Bauzäune umgeschmissen.

Foto: Carmen Ahlers

Hemer.  Sturmtief „Sabine“ hat Hemer weitestgehend verschont. Die Feuerwehr hat mit mehr Einsätzen gerechnet.

„Wir haben in Hemer wirklich Glück gehabt“, zieht Feuerwehr-Pressesprecher Andreas Schulte eine Sturm-Bilanz, „wir haben mit wesentlich mehr Einsätzen gerechnet und wurden verschont. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.“ Sobald der Begriff „Kyrill 2“ gefallen sei, hätten die Alarmglocken geklingelt, so Schulte. 150 Feuerwehrmänner und -frauen standen bereit, um im Notfall zum Einsatz zu fahren. Am Sonntag gegen 15 Uhr wurde der so genannte Meldekopf besetzt. Führungskräfte der Feuerwehr kamen an der Feuer- und Rettungswache in Westig zusammen, um die Einsätze besser koordinieren zu können.

Um 1.20 Uhr wird Bereitschaft aufgehoben

Am Sonntag hatte die Feuerwehr bis zum Abend neun Einsätze zu bewältigen, das waren Bäume, die auf die Straßen gefallen sind, wackelige Kaminabdeckungen oder andere Hindernisse auf Straßen. Nachts kamen einige Einsätze dazu: In der Höhe der Jet-Tankestelle an der Iserlohner Straße lag um 1 Uhr ein Baum auf der Fahrbahn. Um 1.20 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr in ihren Gerätehäusern aufgehoben.

Um 5.20 Uhr ging es für die Wache zur Otto-Renzing-Straße, wo ebenfalls ein Baum die Straße blockierte. „Da ist dann auch die Drehleiter mit raus“, sagte Andreas Schulte. Vor Ort müsse der Einsatzleiter entscheiden, ob die Drehleiter eingesetzt werden kann. Ist der Wind zu stark, ist es zu gefährlich oder funktioniert zumindest nicht in voller Höhe.

Montagmorgen rückte die Wehr um 8.20 Uhr zum Hembecker Weg aus, um 9.30 Uhr ging es wieder zur Ihmerter Straße. Wieder blockierten Bäume die Fahrbahn. Derweil wurde am Montag daran gearbeitet, das vom Sturm beschädigte Dach an der Stephanstraße wieder dicht zu bekommen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben