Advent

Schöne Ideen und Selbstgebasteltes auf dem Wichtelmarkt

An der Heiztonne wärmten sich die Besucher bei Glühwein und Kartoffelspeisen auf.

An der Heiztonne wärmten sich die Besucher bei Glühwein und Kartoffelspeisen auf.

Foto: Hendrik Schulze Zumhülsen

Frönsberg.  Dorfbewohner haben über das Jahr an Kreationen gearbeitet, um sie am Samstag am Dorfgemeinschaftshaus zu präsentieren.

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Auch in diesem Jahr strahlte der Wichtelmarkt am Dorfgemeinschaftshaus Ispei am Samstag einen besonderen Charme aus. In über 30 Ständen präsentierten die Mitglieder und Freunde der Dorfgemeinschaft selbstgebastelte Weihnachtsutensilien, Kunsthandwerk und Schmuck. Hunderte Besucher stöberten auf dem kleinen Markt, wärmten sich mit Glühwein und Kartoffeln an der Heiztonne auf oder bedienten sich im warmen Inneren des Dorfgemeinschaftshaus am Kuchenbüfett.

Internet hat Ideen geliefert fürHandtaschen und Rucksäcke

Zum ersten Mal mit ihren Kreationen am Wichtelmarkt dabei ist Heike Lendemans-Wirtz. An ihrem Stand bietet sie zahlreiche Rucksäcke, Handtaschen und sternförmige Taschen an. Alle hat sie über das Jahr hinweg selbst genäht und gefertigt. „Die Ideen habe ich alle aus dem Internet“, erklärt die Deilinghoferin. Je nach Gestaltung hat sie in acht bis zwölf Stunden an einer Tasche genäht. Auf die Idee ist sie gekommen, als sie ihrem Enkel einen Rucksack für die Schule schenken wollte. Seitdem hat sie Geschmack an den Näharbeiten gefunden.

Ebenfalls das ganze Jahr über haben die Künstlerinnen Marion Keller und Susanne Vöpel an ihren Kreationen gebastelt. Sie bieten den namensgebenden Wichtel sowohl in der Stoffvariante als auch als Tannengesteck an. Zum vierten Mal sind sie mit einem Wohnwagen vor Ort. „Da kann man sich zurückziehen, wenn es zu kalt wird“, sagt Marion Keller. Jedes Jahr bringen die Künstlerinnen aber auch neue Kreationen auf den Tisch. Neu sind zum Beispiel die Schildkröten aus Stoff oder Gestecke mit Notenblättern.

Neben viel Kunsthandwerk, selbstgefertigten Krippen, Schattenbildern und Textil gibt es am Dorfgemeinschaftshaus auch Kulinarisches. Zum zweiten Mal ist Sabine Eggermann mit ihren Schokoladen-Kreationen auf dem Markt. Mit einer eigenen Confiserie auf dem Grundstück hat sie im vergangenen Jahr ihr Hobby zum Nebenberuf gemacht. „Das mache ich aus Spaß an der Freude. Als Hobby wurde es aber zu teuer“, erinnert sich die Frönsbergerin an ihre ersten Versuche mit Schokolade. Um die eigenen Confiserie-Küche zu betreiben, musste sie einen Kurs absolvieren und Hygienevorschriften erfüllen.

Schmale Straßen in Ispei lassen wenig Platz fürs Parken

Andrea Lipproß, die gemeinsam mit Heiko Lingenberg die Organisation übernimmt, ist mit dem Andrang am Samstag auf jeden Fall zufrieden. „Wir hatten eigentlich heute das optimale Wetter – trocken und nicht zu kalt“, freut sie sich. Es habe zwar Beschwerden über die Parksituation gegeben. „Wir können aber auch nur den Platz nutzen, den wir haben“, sagt sie. Trotz der schmalen Gassen in Ispei habe es aber genügend Raum gegeben. „Notfalls muss man halt ein wenig laufen“, so Lipproß. Zudem weisen auffällige Schilder auf Parkmöglichkeiten hin.

Jedes Jahr ist der Wichtelmarkt mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden. Am Freitag haben die Helfer, so Lipproß, die Holzhütten aufgebaut. Von 9 bis 11 Uhr sind dann am Samstag die Zelte aufgebaut worden, ehe sich die Marktbeschicker wieder um 14 Uhr trafen.

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