Betrug

Senioren unter Druck gesetzt

Foto: Friso Gentsch

Hemer/Iserlohn.   Die Polizei warnt weiter vor Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben, und Senioren zur Herausgabe von Bargeld auffordern.

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Anrufer, die sich als Polizisten ausgeben, setzen ihre Betrugsmasche fort. Bei einem Senior in Iserlohn schafften sie es, diesen über längere Zeit so zu verunsichern, dass er im Glauben war, die Polizei wollte Bargeld von ihm abholen, um dieses sicher zu deponieren. Die Betrüger konnten ihn zu einer Geldabhebung und Übergabe veranlassen. Erst im Nachhinein meldete sich der Senior bei der Polizei und berichtete von den geschickten Manipulationen am Telefon.

In Hemer gelang es nur durch das beherzte Eingreifen von Beamten der Polizeiwache Hemer, dass die Betrüger keinen Erfolg hatten. Die Seniorin war durch Anrufer über mehrere Tage so gezielt unter Druck gesetzt worden, dass sie das Geld bereits abgehoben hatte. Beim Verlassen des Geldinstituts sprachen sie die hiesigen Polizisten an und konnten sie zur Einzahlung ihres Geldes bewegen. Die Seniorin war so verunsichert, dass sie selbst den „echten“ Polizisten kein Vertrauen schenkte und bei der Einzahlung immer noch misstrauisch war und Zweifel hegte.

Diese beiden Fälle veranlassen die Polizei des Märkischen Kreises nochmals zu folgenden Appellen: „Die Polizei ruft nicht unter einer sichtbaren Rufnummer an. Die Polizei holt keine Wertgegenstände, Aktien und vor allem kein Bargeld ab. Die Polizei erfragt am Telefon keine persönlichen Auskünfte wie PIN, Bargeldverhältnisse und Auskünfte über Schmuck und Wertgegenstände. Bleiben Sie misstrauisch und rufen Sie bei den geringsten Zweifeln die Polizei unter der Notrufnummer 110 an!“

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