Corona-Krise

Solidarität mit den heimischen Betrieben

Sonja Hallatsch vom Blumenkorb freut sich, dass sie wieder für Frühlingsblumen in Hemeraner Wohnungen und Häsern sorgen kann.

Sonja Hallatsch vom Blumenkorb freut sich, dass sie wieder für Frühlingsblumen in Hemeraner Wohnungen und Häsern sorgen kann.

Foto: Ralf Engel

Hemer.  Die Corona-Pandemie ist eine enorme Belastung für den Hemeraner Einzelhandel und die heimische Gastronomie.

Blumen, Tapeten, Tiernahrung, Bücher, Wurst- und Fleisch sowie Spielwaren werden bereits nach Hause geliefert, Restaurants und Imbissstuben bieten einen Abholservice an: Täglich wird die Liste der neuen Serviceleistungen in der Coronakrise länger.

Die Corona-Pandemie ist eine enorme Belastung für den Hemeraner Einzelhandel und die heimische Gastronomie. Zur Unterstützung und Bündelung veröffentlicht die Wirtschaftsförderung der Stadt Hemer eine Übersicht dieser „Corona-Angebote“ auf der Homepage der Stadt Hemer unter www.hemer.de/corona an.

Christian Schweitzer, der Erste Beigeordnete der Stadt Hemer, ruft dazu auf, unter dem Motto „Wir kaufen lokal“ Solidarität mit dem heimischen Gewerbetreibenden zu zeigen. „Jeder regionale Einkauf hilft dem Einzelhandel vor Ort und leistet so auch einen wichtigen Beitrag, um Arbeitsplätze in Hemer zu erhalten.“ Gastronomen und Einzelhändler, die sich in der Liste noch nicht wiederfinden, können ihre Daten an den Wirtschaftsförderer der Stadt Hemer, Felix Mohri (f.mohri@hemer.de; 02372/551-236), senden.

Viele Händler erleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle. So mussten auch die Blumengeschäfte seit Mittwoch schließen. Die Kehrtwende kam dann durch die neue Verordnung am Sonntagabend.

Hin und Her bei Regelungfür die Floristen

Seit Montag nun sind die Floristen wieder dem Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten gleichgestellt. Kunden darf der Zutritt gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal). Eine Öffnung ist, mit Zustimmung der örtlichen Ordnungsämter, nur unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Infektionen möglich: Dazu gehören die Sicherstellung von Mindestabständen zwischen Kunde/Kunde und Kunde/Personal von mindestens 1,5 Metern, Schutzvorrichtung für das Kassen-/Thekenpersonal. Für Verwirrung sorgte die Neuregelung zunächst am Montag, doch letztlich genehmigte die Stadt die Öffnung des Blumenladens. Nur ein Kunde darf das Ladenlokal betreten, im Außenbereich markieren Striche die Abstände.

Kunden freuen sich über die Blumenpracht. Auch wenn es kaum Laufkundschaft in der Innenstadt gibt, wird der Blumenkauf gerne für Farbtupfer in trister Zeit genutzt. Sonja Hallatsch freut sich über die Pracht der Blüten und Kundennachfrage im Frühling. „Ich habe jetzt wieder Frühlingsglücksgefühle“, sagt sie.

Bodenmarkierungen auchvor den Ladenlokalen

Das Ordnungsamt weist im Übrigen darauf hin, dass in der derzeitigen Coronavirus-Ausnahmesituation entsprechende Bodenmarkierungen vor den Ladenlokalen zur Erinnerung und Einhaltung des Mindestabstandes nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht sind. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass diese später rückstandslos entfernt werden können. Auf Sprühfarben sollte daher verzichtet werden, hingegen bietet sich selbstklebendes Markierungsband an.

Gebündelte Informationen zu den Hilfspaketen des Bundes und Landes sowie Kontaktinformationen zu Entschädigungen bspw. bei Verdienstausfällen, Liquiditätshilfen, Kurzarbeitergeld erhalten Gewerbetreibende auch auf der Website der Stadt Hemer unter der Adresse www.hemer.de/corona.

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