IKZ-Familienparty

Super Stimmung trotz hochsommerlicher Temperaturen

Besonders der Himmelsspiegel erfreute sich auf der IKZ-Familienparty großer Beliebtheit. Bei den hohen Temperaturen wurden die Klamotten der spielenden Kinder ganz schnell wieder trocken.

Besonders der Himmelsspiegel erfreute sich auf der IKZ-Familienparty großer Beliebtheit. Bei den hohen Temperaturen wurden die Klamotten der spielenden Kinder ganz schnell wieder trocken.

Foto: Max Winkler

Hemer.  Rund 3500 Gäste haben am Sonntag die IKZ-Familienparty im Sauerlandpark besucht. Besonders für Eltern mit Kindern gab es ein breites Angebot.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von stellenweise über 30 Grad sind vor allem die plätschernden Springbrunnen am Himmelsspiegel und die schattigen Räume unter den Bäumen an der Kaja-Bühne die Lieblingsplätze für die rund 3500 Gäste der IKZ-Familienparty gewesen. Besonders Mütter und Väter mit Kindern haben das stimmungsvolle Programm mit Musik, Shows und zahlreichen Aktivitäten im Sauerlandpark am Sonntag genießen können. Schließlich waren nach dem Toben im Himmelsspiegel die Klamotten in der Sonne schnell wieder trocken.

Besonders leuchteten aber die Kinderaugen beim „Baggern für Kids“ auf der Flora-Ebene. Auf dem Schoß von Baggerführer Peter Wegiel konnten die Kinder einen echten Bagger bedienen und schütteten mit Freude den Sand von einen Container in den anderen. Auch der fünfjährige Prince Paul aus Plettenberg führte mit Fingerspitzengefühl die Löffel in den Sand herab und ließ die Arme des Baggers schwungvoll zur Seite gleiten. „Das mit dem Bagger fand ich richtig toll“, erzählt er freudig seinem Vater Dietmar Kawalerowski. Der hat ihm die Freude an großen Maschinen fast schon seit der Geburt eingeimpft. „Ich war früher Baumaschinenführer“, erklärte er.

Die Engelsgeduld von Baggerführer Peter Wegiel

Dass Mädchen auch schweres Gerät bedienen können, zeigte die elfjährige Emely. Mit einem tiefen Griff in den Container holte sie fast die größtmögliche Menge an Sand mit den Bagger heraus. Auch in diesem Fall hat besonders der Vater, André Ruppert, das Interesse an brummenden Motoren erzeugt. Er beschäftigt sich gerne mit Autos und Motorrädern. Mutter Maja Ruppert fand währenddessen lobende Worte für den Baggerführer: „Der Mann macht das ja mit einer Engelsgeduld. Das finde ich spitze“, sagte sie.

Direkt nebenan gab es beim Parcours der Hemer Butterflies die mobilen Segways zum Ausprobieren. Obwohl der Wunsch bei vielen Kindern groß war, die Elektro-Flitzer auch mal zu fahren, stand die Sicherheit im Vordergrund: Einen Segway darf man erst ab 14 Jahren fahren.

Nahezu ohne Altersbeschränkung war der elektrische Bulle am Himmelsspiegel. Auch dort bewiesen sowohl Kinder als auch Erwachsene ihr Können. Der Herr am Bedienfeld des Bullens, Alexander Menne, hat zwar nicht die Minuten gezählt, die jeder auf dem bockigen Gerät ausgehalten hat. Einen kleinen Tagesrekord kann er aber doch vermelden: „Es gab jemanden, der hat es bis Stufe sieben geschafft. Zum Vergleich: Die meisten fallen bei Stufe fünf oder sechs runter.“

Das musikalische Programm der Familienparty setzte vor allem auf schwungvolle und gefühlvolle Unterhaltung. Direkt zum Auftakt blies der Shanty-Chor „Romantik Sailors“ mit seinen ruhigen Seemannsliedern eine Woge der Stimmung durch das Publikum an der Grohe-Bühne. Gleich darauf folgten die Iserlohner Stadtmusikanten, die mit bombastischen Instrumentalversionen zahlreicher Songs der Band „Queen“ überzeugten. Gemütlich im Schatten sitzen konnten die Gäste an der Kaja-Bühne. Auf dem Programm standen dort nicht nur die fröhlichen und eigentlichen Cover-Versionen der Band „!JaSicher!“, sondern auch Darbietungen zahlreicher Schüler der Rock- und Popfabrik, der Ballettschule am Park und der Musikschule Hemer.

Am IKZ-Stand nutzten zudem viele Leser die Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der Heimatzeitung ins Gespräch zu kommen. Auch die Foto-Box erfreute sich großer Beliebtheit.

Auf einem vollkommen neuen Gebiet wandelten Hannes Weyland und Philip Ritter beim Rudelsingen an der Grohe-Bühne. Zum ersten Mal interagierten sie mit einem Open-Air-Publikum. Die Stimmen aus dem Publikum hallten dementsprechend nicht so auf die Bühne zurück wie im Alten Casino. Weyland passte sein Material an diese Situation an und sorgte für Stimmung.

Gefühlvoll präsentierte sich auch der Stargast der Familienparty, Jini Meyer, in einem rotem Kleid. Ihr erstes Lied „Sommer 2010“ widmete sie ihrer besten Freundin.

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