Gesamtschule

Tolle Darbietungen trotz großen Lampenfiebers

Nacht der kleinen Künste Gesamtschule Hemer

Nacht der kleinen Künste Gesamtschule Hemer

Foto: Annabell Jatzke

Hemer.   Die zehnte Nacht der kleinen Künste an der Gesamtschule war für alle Beteiligten wieder ein großer Erfolg.

„Seit Anfang an bin ich dabei, jetzt sogar als Schulleiter“, Kai Hartmann, Leiter der Gesamtschule, war am Donnerstagabend sichtlich stolz, die nun zehnte Nacht der kleinen Künste in der Aula zu eröffnen. 2010 fiel der Startschuss, seitdem hat sich die Veranstaltung, bei der die Wahlpflicht-Kurse „Darstellen und Gestalten“ ihr Können präsentieren, zu einer Traditionsveranstaltung etabliert.

Eifrig hatten die verschiedenen Jahrgänge im Vorfeld der Nacht der kleinen Künste geprobt und sich auf ihren großen Auftritt vorbereitet. Was die Jugend darbot, konnte sich sehen lassen und machte nicht nur die zahlreichen Mitwirkenden und ihre Angehörigen im Publikum stolz. Das anfängliche Lampenfieber, was hinter dem Bühnenvorhang mitschwang, war zum Glück schnell verflogen. So erlebten die zahlreichen Zuschauer ein abwechslungsreiches Programm mit den unterschiedlichsten Darbietungen.

Viel Kreativität im Fach „Darstellen und Gestalten“

Neben den Wahlpflicht-Kursen „Darstellen und Gestalten“, kurz DuG, wirkten Arbeitsgemeinschaften wie die Tanz-AG und die Zirkus-AG sowie der Literatur- und Musikkurs der Jahrgangsstufe 12 mit. Nach der Tanzdarbietung der Siebtklässlerinnen lautete das Motto „Unser DuG-Schiff legt ab“. Dabei zeigten die Sechstklässler ihr Können, und das, obwohl sie gerade erst sechs Monate das Fach DuG haben. Sei es Warm up, eine Choreografie mit Stühlen oder eine pantomimische Szene – der Nachwuchs bot einen Querschnitt aus dem Unterricht dar. Keine Darbietung vor Ort, sondern einen Film mit dem Titel „Wenn der Wirrwarr stille schweigt“ war der Beitrag der achten Jahrgangsstufe, bei dem Szenen nach Texten von Shakespeare und Goethe entwickelt wurden. Mit einer Eigenproduktion, deren Titel „Was wir denken, was wir tun“ lautete, begeisterte auch die Stufe zehn, die sich mit dem Thema Mobbing auseinandersetzte.

In der Turnhalle der Schule zeigten die Tanz-AG und die Zirkus-AG, was sie so draufhaben. Die Tanz-AG, bestehend aus Schülerinnen des fünften und sechsten Jahrganges versprühten gute Laune und steckten das Publikum an. Akrobatische und spektakuläre Einheiten wie beispielsweise durch Pyramidenbau gab es von der Zirkus-AG mit den Schülern des fünften und sechsten Jahrgangs und ihren älteren Helfern.

Zurück in der Aula bot der Literatur- und Musikkurs der zwölften Stufe gemeinsam Unterstützung des Bläserensembles „Brass at noon“ Auszüge aus „Der gute Mensch von Sezuan“ dar. Mit Musik und eigenen Texten zum Thema „Freunde“ ging es mit der Darbietung der Siebtklässler weiter. Bevor dann zum Abschluss die Neuntklässler mit ihrer Bearbeitung der „West Side Story“ auf der Bühne standen und am Ende alle Mitwirkenden einen langanhaltenden Schlussapplaus bekamen.

Beifall hatten sich auch Gerlind Renneberg und Tobias Schneider verdient, die beiden Lehrkräfte übernahmen am Donnerstag die Hauptorganisation und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

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