Corona

Überfüllte Busse: CDU beantragt runden Tisch

Busfahrten bei Corona: Schüler steigen an der Gesamtschule Hemer aus dem Bus aus. 

Busfahrten bei Corona: Schüler steigen an der Gesamtschule Hemer aus dem Bus aus. 

Foto: Hendrik Schulze Zumhülsen

Hemer.  Die Christdemokraten wollen Gremium mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Schulen und MVG gründen.

Einen runden Tisch zum Thema „Schule und Corona“ will die CDU kurzfristig einrichten. Hintergrund sind die in den aktuellen Medienberichterstattungen der Heimatzeitung erörterten Probleme im Kontext der Schülerbeförderung in überfüllten Schulbussen. Daher stellen die Christdemokraten den Antrag, dass die Verwaltung kurzfristig ein Gremium zu diesem Thema einberuft.

Gemeinsamer Austausch ist laut CDU erforderlich

Dabei könne auf den bereits bestehenden Arbeitskreis des Schulausschusses („Arbeitskreis Schule und Digitalisierung“) zurückgegriffen werden. Dieser Arbeitskreis, der bisher die Digitalisierung der Schulen diskutiert hat, soll hierbei auch die Probleme der Schülerbeförderung in den Schulbussen angesichts der Corona-Situation behandeln. „Wir müssen vor Ort mit den handelnden Akteuren im direkten Gespräch diskutieren, nur gemeinsam können die Probleme gelöst werden“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Gropengießer. Die Politik sei beispielsweise über den Schriftverkehr der Stadtschulpflegschaft (vgl. Leserbrief im IKZ vom 15. Oktober 2020) mit der Verwaltung nicht informiert worden, was deutlich mache, dass ein gemeinsamer Austausch für die Problemlösung notwendig sei.

An dem „runden Tisch“ sollen alle am Schulleben beteiligten Akteure (Schulleitungen, Schülervertretungen, Elternpflegschaften) sowie Vertreter der Verwaltung, der politischen Fraktionen und der MVG gemeinsam die Problemsituation erörtern und nach Lösungsvorschlägen suchen.

In diesem Gremium soll daneben auch über den Fortschritt der Digitalisierungsmaßnahmen an den Schulen gesprochen und diskutiert werden. „Die Sitzung kann zur Prävention der Ausbreitung des Corona-Virus auch als Videokonferenz durchgeführt werden“, so die Mitteilung der CDU-Fraktion.

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