Auszeichnung

UN zeichnet Hortus-Garten für biologische Vielfalt aus

Der Hortus-Garten von Corinna und Andreas Herrmann hat eine UN-Auszeichnung bekommen.

Der Hortus-Garten von Corinna und Andreas Herrmann hat eine UN-Auszeichnung bekommen.

Foto: Carmen Ahlers

Hemer.  Der Hortus-Garten von Corinna und Andreas Herrmann wurde als Teil des Hortus-Netzwerks von der UN-Dekade ausgezeichnet.

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Weltweit gibt es etwa 400 Hortus-Gärten, einer davon befindet sich in Hemer. Es ist der einzige in der weiten Region. Corinna und Andreas Herrmann haben das Konzept des Drei-Zonen-Gartens für sich entdeckt und im vergangenen Jahr damit begonnen, den Garten anzulegen. Ihre grüne Oase, die fern ab von akkurat geschnittenen Grashalmen, Büschen und Bäumen liegt, ist, auf großes Interesse bei Naturliebhabern gestoßen.

Drei-Zonen-Garten einParadies für Mensch und Tier

So präsentierten sich Herrmanns und ihr besonderes Gartenparadies auch in der Reihe „Offene Gärten im Ruhrbogen“ (Wir berichteten). Das Ehepaar ist sehr stolz, denn ihr Hortus-Garten wurde als Teil des Hortus-Netzwerks nun von der UN-Dekade für seine biologische Vielfalt ausgezeichnet.

„Das bedeutet uns sehr viel, und man sieht einfach, das die Arbeit, die man investiert, anerkannt und belohnt wird“, sagt Andreas Herrmann, und seine Frau fügt hinzu: „Und es zeigt, dass es keine Spinnerei ist, was wir machen. Es hat einen Sinn und einen Zweck.“

Nachbarschaft toleriert „geordnete Unordnung“

Die beiden Naturliebhaber sind dankbar für eine tolle Nachbarschaft am Fliednerweg, die es toleriert, dass es bei Herrmanns eben ein bisschen „wilder“ aussieht. Und genau das lockt zum Beispiel auch viele seltene Schmetterlingsarten an, die sich wohl fühlen und einfach auch einen Schutzraum finden. „Wir haben jetzt nicht nur die Anerkennung des Netzwerks, sondern einfach eine Anerkennung auf internationaler Ebene“, so die Hemeranerin mit dem grünen Daumen.

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