Insolvenz

Verhandlungen über Koch-Zukunft dauern an

Maschinenfabrik Koch Ihmert

Maschinenfabrik Koch Ihmert

Foto: Ralf Engel / Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Ihmert.  Rund 140 Koch-Mitarbeiter bangen weiter um ihren Arbeitsplatz, und chinesischer Investor macht Hoffnung.

Die Zukunft der Ihmerter Maschinenfabrik Koch könnte in den Händen eines chinesischen Investors liegen. Entsprechende Übernahmeverhandlungen hat das Unternehmen jetzt bestätigt. Es gäbe aber noch zwei weitere Interessenten. Mit einer Entscheidung wird bis Ende November gerechnet.

Seit dem 5. August bangen knapp 140 Beschäftigte um ihren Arbeitsplatz beim größten Arbeitgeber Ihmerts, nachdem vor dem Hagener Insolvenzgericht das vorläufige Insolvenzverfahren beantragt worden war. Eigentlich sollte innerhalb der Dreimonatsfrist eine Lösung gefunden werden. Für diesen befristeten Zeitraum übernimmt die Agentur für Arbeit das Insolvenzgeld. Die Zahlung wäre zum 31. Oktober ausgelaufen. Durch eine zeitliche Verlagerung des Insolvenzgeldes mit Zustimmung der Arbeitsagentur auf die Monate September, Oktober und November hat der Insolvenzverwalter Dr. Markus Wischemeyer aus Dortmund Zeit gewonnen. Somit erhalten die Beschäftigten aktuell noch Lohnfortzahlung.

Die mögliche Übernahme wird mit einer deutlichen Personalreduzierung einhergehen. Mit dem Betriebsrat wird über einen Sozialplan verhandelt. Zuversichtlich sind alle Beteiligten, dass es die Firma Koch auch zum 100-Jährigen im Jahre 2021 noch geben wird.

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