Neujahr

Viele Projekte auf den Weg bringen

Neujahrsempfang der Stadt Hemer

Foto: Carmen Ahlers

Neujahrsempfang der Stadt Hemer Foto: Carmen Ahlers

Hemer.   Der Bürgermeister lobte den Zusammenhalt und blickte auf dem Neujahrsempfang auf die Zukunftsaufgaben.

Visionen zu haben, das hält Bürgermeister Michael Heilmann für besonders wichtig und setzte an den Beginn seiner Neujahrsansprache ein Zitat von Thomas Woodrow Wilson, 28. Präsident der Vereinigten Staaten. „Wer keine Visionen hat, vermag weder große Hoffnungen zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen“, sagte er im Jahr 1918. Genau das gelte auch heute, so Heilmann, und in der Almhütte des Sauerlandparks beschrieb er die Aufgaben, die auf die Stadt im neuen Jahr zukommen.

Rund 2,7 Millionen Euro wird die Stadt Hemer in Infrastrukturmaßnahmen stecken. Unter anderem stehen der Straßenausbau Am Ballo und an der Westendorfstraße in Ihmert an. Weitere 7,5 Millionen Euro seien für die Investitionen im Bereich der städtischen Gebäude geplant, ein großer Anteil fließe in Schulen und Kindergärten, so Heilmann. Die Dachsanierung des Schulzentrums Parkstraße gehöre genauso dazu wie das Dach, Fassaden und Fenster an der Realschule und der Fensteraustausch am Gymnasium. „Die Liste der Instandhaltungsmaßnahmen umfasst fünf Seiten“, sagte der Bürgermeister.

Stadtbildprägendes Gebäude wieder mit Leben füllen

Als herausragendes Projekt bezeichnete Heilmann die Sanierung des lange leerstehenden Alten Amtshauses. „Auch dieses Projekt gehört zu den Fokusprojekten von Verwaltung und Politik. Die Rohbauarbeiten sind kürzlich vergeben worden. Es sollte uns alle freuen, wenn dieses stadtbildprägende Gebäude unserer Heimatstadt wieder genutzt und mit Leben gefüllt wird“, freute er sich beim Neujahrsempfang.

Auch die Industriebrache Adolf-vom-Braucke als größter Schandfleck der Stadt steht weiter im Blickpunkt. Die Planungen für Abriss und Sanierung lägen gut im Zeitplan, aber umfangreiche Untersuchungen, beispielsweise zum Umwelt- und Artenschutz, müssten noch erledigt werden, bevor die ersehnte Abrissbirne voraussichtlich Anfang 2019 zum Einsatz kommen wird.

„Noch schneller sind wir hoffentlich bei dem Thema der Ampelschaltung auf der Hauptstraße und Im Ohl. Verkehrszählungen sind erfolgt, Statistiken erhoben. Jetzt warten wir auf die Ergebnisse des beauftragten Gutachters, damit wir anschließend Verbesserungsmöglichkeiten ausloten und zeitnah der Politik zur Beratung vorlegen können“, sagte Bürgermeister Michael Heilmann.

Regionale als Chance für Qualitätssprung

Große Chancen auf einen „Qualitätssprung“ bietet nach Ansicht des Bürgermeisters auch die Regionale 2025 . Bei dieser Neuauflage der Regionale stehe alles unter dem Schlüsselthema Digitalisierung, und die Stadt Hemer wolle da auf jeden Fall zum Zuge kommen. „Anfang des Jahres beginnen wir seitens der Stadtverwaltung mit weiteren beteiligten Akteuren, erste Projektideen zu erarbeiten, um ab dem Sommer gemeinsam mit der Politik erfolgversprechende Zukunftsprojekte auf den Weg zu bringen“, sagte Heilmann und appellierte an die Bürger, die Visionen der Stadt Hemer mitzutragen, um in der Zukunft viele Projekte auf den Weg zu bringen.

„Der Zusammenhalt in Hemer ist unsere Stärke und findet sich darum auch in unserem städtischen Leitbild ‘Zusammen leben – in Hemer’ wieder“, sagte der Bürgermeister. Als Geschenk hielt die Stadt für jeden Gast des Neujahrsempfangs eine grüne Hemer-Tasche bereit, nicht nur, um aus Umweltgründen auf Plastiktaschen zu verzichten, sondern auch, um das Miteinander in Hemer mit sich zu tragen.

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