Woeste

Volle Bühne und volle Aula beim Winterkonzert

Winterkonzert am Woeste-Gymnasium

Foto: Privat

Winterkonzert am Woeste-Gymnasium

Hemer.   Vom Pausenchor bis zum Orchester: Schüler des Woeste-Gymnasium zeigten ihr musikalisches Können.

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Ein volles Haus ist in Anbetracht der vielen Mitwirkenden und des Erfolges der Vorjahre garantiert: Wieder einmal ist es den verschiedenen Akteuren des Woeste-Gymnasiums gelungen, beim Winterkonzert die Zuhörer in einer restlos ausverkauften Aula zu begeistern. Schulleiter Dr. Jörg Trelenberg bemerkte in seinen Begrüßungsworten, dass die Aula inzwischen für diese Veranstaltungen zu klein ist, zum einen wegen der immer größer werdenden Zahl an Musikern, die gemeinsam auftreten, zum anderen wegen der wachsenden Zahl an Interessierten, die diese Konzerte erleben wollen. Vielleicht muss man demnächst das Alte Casino am Sauerlandpark nutzen.

Erster Auftritt für dieneue Musikklasse

Den Anfang des Konzertes gestaltete die Musikklasse 5. Durch Darbietung bekannter, einfacher Melodien zeigten die Schüler, dass sie in dem halben Jahr Instrumentalunterricht bereits so viel gelernt haben, dass man gemeinsam musizieren kann. Die Musikklasse 6 wagte sich dann bereits an Musikstücke mit schwierigeren Passagen heran. Musiklehrer Jörg Segtrop betonte, welch besondere Leistung die jungen Musikanten hierbei bereits erbringen, indem sie die eigene Leistung abrufen und gleichzeitig auf den anderen hören und auf ihn eingehen müssen.

Ein Novum stellte der Auftritt eines „Pausenchors“ dar. Schülerinnen und Schüler treffen sich regelmäßig in Pausenzeiten des Schultages, um unter Leitung von Jörg Segtrop aus Freude am Singen Gesangsstücke einzustudieren. Der Chor überzeugte mit „Good News“ und einem Lion King - Medley.

Danach wurde es auf der Bühne richtig eng. Das Woeste-Sinfonieorchester verteilte sich auf den Podesten. Jörg Segtrop versprach mit dem Finale aus der Reformationssinfonie von Felix Mendelsohn-Bartholdy einen echten sinfonischen Klassiker. Mit einem Augenzwinkern stellte er fest, dass solche Stücke nicht unbedingt zu den Favoriten der Schüler zählen, aber auch Werke dieser Art müssen einmal einstudiert werden. Lieber gespielt werden da schon die dann vorgetragenen Melodien aus „Mission impossible“ oder „Pirates of the Carribbean“. Das Orchester erntete mit den Beiträgen viel Beifall.

Nach der Pause ging es mit WoestBlech weiter. Die Blechbläser unter Leitung von Stefan Beumers, der seit einem Jahr am Woeste Musik unterrichtet, glänzten nicht nur durch ihre polierten Instrumente mit Trumpet Voluntary und dem Largo aus Dvoraks „Musik aus der neuen Welt“. Segtrop bezeichnete die Gruppe scherzhaft als „schnelle musikalische Eingreiftruppe“, die tatsächlich immer schnell und unkompliziert bereitsteht, wenn schulische Veranstaltungen musikalisch begleitet werden sollen.

Im Konzert folgte der Auftritt des Vokalpraktischen Kurses der Oberstufe unter Leitung von Jörg Segtrop. Mehrstimmig, aber in großer Harmonie vorgetragen gipfelte der Gesang in „Always look on the bright side of life“. Bei dem Lied summte und schunkelte die gesamte Aula mit.

Krönender Abschlussmit „Jazamwo“

Schließlich bildete „Jazamwo“ den krönenden Abschluss des Winterkonzertes. Neben bekanntem Bigband-Sound präsentierten die Schülerinnen und Schüler mit „The Quee Bee“ von Sammy Nestico auch sanften Smooth Jazz. Bei zwei Stücken überzeugten die Schülerinnen Lisa Nardone (Q2) und erstmals Leonie Vicariesmann (9b) als Solo-Sängerinnen.

Am Ende war sich das Publikum einig darüber, dass dieses Konzert erneut ein besonderes Highlight im Schulleben des Woeste-Gymnasiums gewesen ist und zeigte dies mit donnerndem Applaus.

Schulleiter Dr. Jörg Trelenberg bedankte sich herzlich bei allen Akteuren, mit kleinen Geschenken besonders bei den im Hintergrund organisatorisch wirkenden Lehrerinnen Gudrun Feldkamp-Wiegert und Ute Klusmann und bei den Musiklehrerinnen und Musiklehrern Stefan Beumers, Diana Karow-Hanschke, Lara Lieske und Jörg Segtrop.

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