Freizeit

Weicher Boden war Spaßbremse im Dirtpark

Leider darf nur Max zu Demonstrationszwecken ein paar Runden über den Pumptrack drehen, weil der Boden nach dem Regen noch zu weich ist.

Leider darf nur Max zu Demonstrationszwecken ein paar Runden über den Pumptrack drehen, weil der Boden nach dem Regen noch zu weich ist.

Foto: Reinhard Köster

Deilinghofen.   Nach dem vielen Regen waren beim Pre-Opening nur kleine Teile der Strecken und Hindernisse befahrbar.

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Das Fieber steigt, die Mountainbiker sind heiß auf den Dirtpark am Schützenplatz in Deilinghofen. Wie berichtet sind die Arbeiten an dem Hindernisparcours schon weit fortgeschritten, wenn auch längst nicht abgeschlossen. Zum Pre-Opening am Samstag sollten eigentlich die Räder bereits über die bereits fertigen Buckel, Rampen und durch die Steilkurven sausen, aber das war dann nur sehr eingeschränkt möglich. „Der Regen der vergangenen Tage hat die Strecken zu sehr aufgeweicht“, zuckt Projektleiter Thilo Koesling die Schultern. „Da würden wir zuviel kaputt machen.“ Genutzt werden konnten lediglich die Abschnitte, die schon ein paar Monate auf dem Buckel haben und die inzwischen so verfestigt sind, dass ihnen die Nasse nichts mehr anhaben kann. Das heißt: Demnächst muss das Fahren im Dirtpark kein Schönwettersport sein.

Grillwürstchen statt artistischer Sprünge

Doch bis es soweit ist, wird noch einige Zeit mit jeder Menge Arbeitsstunden ins Land gehen, wobei diese zum großen Teil von denen geleistet wird, die den Park demnächst auch nutzen werden – den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, für die das Mountainbike der Freizeitspaß Nummer Eins ist.

Das Pre-Opening am Samstag wurde von Thilo Koesling sowie Nadine Bechatzek und Ronny Brandt vom Jugendamt angesichts der mangelnden Fahr- und Springmöglichkeiten kurzerhand zur Grillparty umfunktioniert. Schon mittags stieg Duft von Grillwürstchen auf und auch Bürgermeister Michael Heilmann in die Nase, der als zuständiger Dezernent ein Blick auf die entstehende Anlage werfen wollte und dabei seine frisch geputzten Schuhe nicht schonte. Auch für den Gast durfte mit Max Winkhaus einer der Jungs ausnahmsweise zu Demonstrationszwecken durch die Steilkurve des Pumptracks sausen. Dieser Buckelpiste, die sich um eine pittoreske Baumgruppe schlängelt heißt so, weil dort nicht mit Pedaltritten, sondern nur „pumpenden“ Bewegungen auf dem Bike für Tempo gesorgt wird.

Für große Startrampe muss noch Firma gefunden werden

Bis der Dirtpark völlig fertig ist, vor allem inklusive der großen Rampe, die vom Dach der Container herab den Rädern großen Starttempo verleihen soll, könnte noch ein knappes Jahr vergehen. Die Entwürfe und Pläne für die Rampe liegen zwar in der Schublade, nun muss aber eine Firma gefunden werden, die das Ding auch baut. Und wie schnell die den Auftrag erledigen kann, weiß niemand genau.

Trotzdem sind aber ab sofort alle Mountainbiker schon im Dirtpark willkommen: donnerstags ab 15 Uhr sowie immer wieder an den Wochenenden.

Allerdings nicht allein zum Fahren und Springen, sondern auch zum Schaufeln und Hacken, denn es gibt noch eine Menge zu tun. Zu welchen Zeiten der Dirtpark geöffnet ist, wird die Mountainbike-Community schon bald über das Internet erfahren können – Über eine Website oder eine Whats-App-Gruppe. Aber auch die klassische Informationsmethode ist nützlich: Einfach mal hinradeln und gucken, ab das Tor offen steht!

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