Weiberfastnacht

Wenn der Pharao mit der scharfen Tube Senf unterwegs ist. . .

Weiberfastnacht  wurde in Hemer in der Gaststätte Mettgenpin

Weiberfastnacht wurde in Hemer in der Gaststätte Mettgenpin

Foto: Reinhard Köster

Hemer.   Allein auf närrischer Flur waren Michael Thorschmidt und das Team vom „Mettgenpin“, was das heimische Angebot für jecke Weiber am Donnerstag betraf. Deshalb konnte die Gaststätte an der Hönnetalstraße auch schnell „ausverkauftes Haus“ melden.

Allein auf närrischer Flur waren Michael Thorschmidt und das Team vom „Mettgenpin“, was das heimische Angebot für jecke Weiber am Donnerstag betraf. Deshalb konnte die Gaststätte an der Hönnetalstraße auch schnell „ausverkauftes Haus“ melden.

Erst zu späterer Stunde waren auch die Herren der Schöpfung in der Kneipe willkommen. Vorab wollten sich die Weiber nämlich unter sich amüsieren. Ob mit einer Polonaise durch die Gaststätte oder auf der dicht gefüllten Tanzfläche – wie jedes Jahr genossen die Närrinnen die Gelegenheit es richtig krachen zu lassen. Für beste Partymusik sorgte dabei in gewohnter Art und Weise das Discjockey-Duo „Hubsi und Rübe“.

Viel Phantasie und Aufwandbei der Kostümierung

Natürlich waren die meisten Frauen kostümiert erschienen. Dabei hatten sie ihrer Fantasie freien Lauf und bei der Umsetzung der Ideen alle Register gezogen. Sehr viel Arbeit und unzählige Servietten investierte beispielsweise eine Gruppe Eulen in ihr Äußeres. Aber auch sonst waren tolle Verkleidungen anzutreffen wie beispielsweise die Freiheitsstatue, ein Pharao oder eine scharfe Tube Senf. Der Ideenreichtum der verkleideten Damen wurde traditionell wieder beim Kostümwettbewerb belohnt.

Mit der Sause zu Weiberfastnacht bewiesen die Hemeranerinnen, dass es um Karneval zu feiern keinesfalls immer eine Karnevalshochburg braucht. Auch im Sauerland war die Stimmung bestens und es wurde lange und ausgiebig gefeiert.

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