Schulen

Zahl der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte steigt

Europaschule am Friedenspark

Europaschule am Friedenspark

Foto: Ralf Engel / Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Hemer.  Im Schuljahr 2017/2018 lag der Anteil laut statistischem Landesamt bei 29,8 Prozent, 2019/2020 bei 41 Prozent.

Laut einer Statistik des Landesamtes IT.NRW hat sich die Zahl der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte in den vergangenen Jahren in den Hemeraner Schulen erhöht. Für das Schuljahr 2016/17 meldet IT.NRW 1189 Schuler mit Zuwanderungsgeschichte von insgesamt 3996 Schülern. Der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte war somit bei 29,8 Prozent. Im Schuljahr 2019/2020 lag der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte dagegen bei 41 Prozent. Von 3970 Schülern hatten 1630 eine Zuwanderungsgeschichte.

Als Personen mit Zuwanderungsgeschichte gelten in der Schulstatistik Schüler, die im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind und/oder Schüler, von denen mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder deren Verkehrssprache in der Familie nicht deutsch ist. Am höchsten war der Anteil in der Realschule. Dort hatten rund 51 Prozent der Schüler eine Zuwanderungsgeschichte. Am niedrigsten war der Anteil mit 35,1 Prozent an der Gesamtschule. Laut IT.NRW hatten im Schuljahr 2019/2020 rund 44 Prozent der Grundschüler eine Zuwanderungsgeschichte. Rund 39 Prozent waren es in den Förderschulen, 38,2 Prozent der Schüler hatten im Gymnasium laut dem Statistischen Landesamt eine Zuwanderungsgeschichte.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben