Unfall

Fünf Fahrzeuge überrollen Hagenerin auf A1 bei Volmarstein

Der Wagen der Fahrerin landete beim Ausweichmanöver im Graben. Foto: Alex Talash

Der Wagen der Fahrerin landete beim Ausweichmanöver im Graben. Foto: Alex Talash

Volmarstein.  Eine Hagenerin hat sich von der Volmarsteiner Autobahnbrücke auf die Fahrbahn der A1 gestürzt. Eine hochschwangere Fahrerin wird schwer verletzt.

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Tödlicher Unfall auf der Autobahn A1 in Volmarstein: Ersten Meldungen zufolge sollte am Mittwochabend gegen 21 Uhr ein Fußgänger auf der Autobahnvon einem Fahrze ug erfasst und tödlich verletzt worden sein.

Dabei wurde auch die Fahrerin des Fahrzeugs, eine hochschwangere Frau aus Köln, schwer verletzt. Unklar war da noch, wie und warum der Fußgänger auf die Fahrbahn gekommen war. Nur wenige Stunden später aber stand fest, dass es sich nicht um einen Fußgänger gehandelt hatte, sondern dass sich eine Frau von der Autobahnbrücke An der Kohlenbahn auf den mittleren Fahrstreifen der A1 gestürzt hatte.

Autobahn bis ein Uhr gesperrt

Wie die Redaktion erfuhr, soll die Frau an einer qualvollen Tinnituserkrankung gelitten haben. Nach dem Sturz auf die Autobahn wurde sie von fünf Fahrzeugen überrollt und tödlich verletzt. Eine 29-jährige Autofahrerin, die aus Köln stammt und auch in Richtung Köln unterwegs war, hatte offenbar noch versucht auszuweichen, kam dabei jedoch von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Dabei wurde die Hochschwangere schwer verletzt; sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Schwelm seien die anderen an dem Unfall beteiligten Fahrer zumindest „körperlich unversehrt“. Die Autobahn A1 in Fahrtrichtung Köln blieb bis ein Uhr gesperrt.

58-jährige Frau aus Hagen

Vor Ort waren neben der Autobahnpolizei Hagen, die dem Polizeipräsidium Dortmund zugeordnet ist, auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr. Die heimische Feuerwehr und der heimische Rettungsdienst waren allerdings bei diesem Unfall nicht im Einsatz. „Die Bezirksregierung Arnsberg hat diesem Autobahnabschnitt die Feuerwehren und Rettungsdienste aus Hagen und Gevelsberg zugeteilt“, wie Patrick Poblotzki, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wetter, erklärt.

Die Identifizierung der Toten dauerte bis zum Nachmittag des gestrigen Tages. Erst da konnte Sonja Wever, Sprecherin der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr, mitteilen, dass es sich um eine 58-jährige Frau aus Hagen gehandelt habe

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