Feuerwehr

Herdecke: Piepender Rauchmelder im Gebüsch

Die Feuerwehr hatte nach dem Unwetter einige Einsätze.

Die Feuerwehr hatte nach dem Unwetter einige Einsätze.

Foto: Hendrik Steimann / WAZ

Herdecke.  Unbekannte haben in der Nacht einen piependen Rauchmelder in ein Gebüsch geworfen und damit einen Feuerwehreinsatz provoziert.

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Ein Unwetter mit Starkregen der Stufe Orange zog Freitagmittag über Herdecke hinweg. Die Freiwillige Feuerwehr musste ab 12.53 Uhr zu drei Einsätzen ausrücken. Ein Baum sollte in der Straße Am Berge umgefallen sein und einen Gehweg blockieren. Bei Eintreffen hatte ein Anwohner den Baum bereits mit einer Säge entfernt. Eine weitere Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestand nicht mehr. Der Einsatz wurde abgebrochen.

Ein weiterer Baum sollte am Westender Weg umgestürzt sein. Hier war ein Ast abgebrochen, der bereits vor Eintreffen der Feuerwehr von Passanten von der Straße gezogen wurde.

Kreuzung steht unter Wasser

Weiterer Einsatz im Kreuzungsbereich Herdecker Bach, Ecke Ender Talstraße – dieser stand unter Wasser. Die Feuerwehr sicherte den Bereich und suchte den verstopften Abwassereinlauf. Dieser wurde gereinigt, so dass das Wasser wieder ordnungsgemäß abfließen konnte.

Ein ausgelöster Heimrauchmelder wurde den ehrenamtlichen Einsatzkräften in der Nacht zu Samstag um 2.59 Uhr aus dem Bereich Berliner Straße - Beethovenweg gemeldet. Ein Löschzug der Feuerwehr rückte aus. Vor Ort wurde nach eingehender Erkundung festgestellt, dass der piepende Rauchmelder in einem Gebüsch der Berliner Straße lag.

Der immer noch piepende Melder wurde von der Feuerwehr außer Betrieb genommen. „Die Feuerwehr zeigt für diesen Einsatz Unverständnis. Der Rauchmelder zum Schutz von Personen in Wohnungen ist sicherlich nicht grundlos in das Gebüsch gefallen.“

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