Feuerwehr

Löschzug Esborn hilft bei schwieriger Rettung

Die Feuerwehr hatte am Wochenende einiges zu tun.

Die Feuerwehr hatte am Wochenende einiges zu tun.

Foto: Hendrik Steimann / WAZ

Wetter.  Personenrettung, ein umgestürzter Baum, Brandmeldealarm und ein gemeldeter Feuerschein: Am Wochenende war viel zu tun für die Feuerwehr.

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Die Löschgruppe Esborn wurde am Freitagmittag um 12.53 Uhr zu einem umgestürzten Baum in der Straße „In der Ratelbecke“ alarmiert. Wahrscheinlich aufgrund des kurzen, aber heftigen Unwetters über Wetter, war der Baum über die Fahrbahn gestürzt. Bei Eintreffen der ersten Kräfte lag der ungefähr 30 Zentimeter dicke Baum komplett über der Fahrbahn. Das Hindernis wurde mit mehreren Motorsägen zerkleinert und beiseite geräumt. Anschließend wurde die Fahrbahn noch grob gereinigt.

Kabel in Maschine brennt

Während des laufenden Einsatzes wurde ein Teil der Löschgruppe Esborn um 13.49 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in ein Einfamilienhaus in der Straße „An der Heile“ alarmiert. Hier war eine Person im Dachgeschoss unglücklich gestürzt und musste nun schonend zum Fahrzeug gebracht werden. Hierzu wurde durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Schleifkorbtrage eingesetzt. Da die Rettung aufgrund der engen Gegebenheiten vor Ort über die Treppe nicht möglich war, wurde die Person mit der Trage langsam an einer Steckleiter herunter gleitend ins Freie gebracht und dort dem bereitstehenden Rettungswagen übergeben. Alle ausgerückten Kräfte konnten den Einsatz nach guten eineinhalb Stunden beenden.

Der Löschzug II (Volmarstein/Grundschöttel) wurde am Samstagmorgen um 6.38 Uhr zu einem Brandmeldealarm im Hans-Vietor-Haus alarmiert. Nach einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter und den Angriffstrupp im betroffenen Bereich im ersten Obergeschoss konnte dort Brandgeruch und eine Rauchentwicklung in einem Fäkalienraum festgestellt werden. Durch den Trupp unter Atemschutz konnte festgestellt werden, dass in einer Maschine ein Kabel gebrannt hatte. Ein Lüfter wurde in Betrieb genommen, um den Bereich von Rauch zu befreien. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und die Einsatzstelle wurde an den Brandschutzbeauftragten übergeben. Ein Sprecher der Feuerwehr ergänzt noch, dass die Bewohner des Hauses zu keiner Zeit in Gefahr waren. Der Einsatz konnte nach einer guten Stunde beendet werden.

Rauchentwicklung in Wengern

Der Löschzug Alt-Wetter wurde am Mittag um 13.47 Uhr zu einer Person hinter verschlossener Wohnungstür in der Rathenaustraße alarmiert. Hier sollte eine Person schon mehrere Tage nicht mehr gesehen worden sein. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten die Einsatzfahrt allerdings abbrechen, da bei Eintreffen des ebenfalls alarmierten Rettungsdienstes die Tür geöffnet wurde. Der Einsatz war dementsprechend nach 15 Minuten beendet.

Die Löschgruppe Wengern wurde am frühen Sonntagmorgen um 4.43 Uhr aus den Betten geholt. Ein Rettungswagen hatte auf dem Weg zum Krankenhaus eine Rauchentwicklung bzw. einen Feuerschein in Richtung Wengern gesehen. Nach kurzer Erkundung konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine normale Rauchentwicklung aus einem Schornstein eines Industriebetriebes im Gewerbegebiet „Auf der Bleiche“. Dementsprechend konnten die ehrenamtlichen Kräfte nach 20 Minuten zurück in ihre Betten .

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