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Politisches Nachspiel für Sex-Party im Vereinsheim FC Wetter

Das Sportbistro "Berggeist" ist das Vereinsheim des FC Wetter und war Schauplatz einer Sex-Party, während nebenan eine Jugendmannschaft Fußball spielte.

Das Sportbistro "Berggeist" ist das Vereinsheim des FC Wetter und war Schauplatz einer Sex-Party, während nebenan eine Jugendmannschaft Fußball spielte.

Foto: Klaus Görzel

Wetter.   Kürzlich schlug die vermeintliche Sex-Party im Vereinsheim des FC Wetter am Harkortberg hohe Wellen. Nun berät ein Ausschuss über Konsequenzen.

Die feucht-fröhliche Party im Vereinsheim des FC Wetter auf dem Harkortberg hat jetzt ein Nachspiel auf politischer Ebene. Auf Wunsch der Grünen im Rat soll sich der Hauptausschuss am Donnerstag der nächsten Woche mit dem Tagesordnungspunkt „Nutzung städtischer Räumlichkeiten“ beschäftigen.

Bei dem Vereinsheim handelt es sich um eine städtische Immobilie, die vom FC an eine Privatperson weiterverpachtet worden ist. Diese hatte von einem „Junggesellenabschied“ gesprochen, zu dem wohl auch Striptease-Tänzerinnen eingeladen worden sein. Im Internet hatte es allerdings Ankündigungen gegeben, die weit darüber hinaus gingen. Die Grünen wollen nun klären lassen, welche Regelungen gelten, wenn städtische Räumlichkeiten Anderen zur Nutzung überlassen werden. Dabei soll es auch darum gehen, „ob die Stadt durch Betriebskostenzuschüsse Privatveranstaltungen oder wirtschaftliche Interessen von Privatpersonen mitfinanziert, beziehungsweise wie das verhindert werden kann.“

Verwaltung prüft Rechtsrahmen

Bürgermeister Frank Hasenberg hatte nach Bekanntwerden der Striptease-Party im Vereinsheim erklärt, die Verwaltung prüfe die rechtliche Situation und werde Konsequenzen ziehen. Die Sitzung am 23. Mai findet im Besprechungsraum der Bauverwaltung im Gebäude Wilhelmstraße 21 statt. Beginn: 17 Uhr.

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