Kinderausflug

Wieder im Wald mit „Grünschnabel“ auf Entdeckungstour gehen

Die Umweltpädagogin Janina Peitz will Kindern die Natur näher bringen. Die Ausflüge starten meist am Rechenzentrum Volmarstein.

Die Umweltpädagogin Janina Peitz will Kindern die Natur näher bringen. Die Ausflüge starten meist am Rechenzentrum Volmarstein.

Foto: Jürgen Theobald

Wetter.  Ab in den Wald: Die Natur- und Umweltpädagogin Janina Peitz aus Volmarstein bietet nach den Sommerferien viele Ausflüge für Kinder in Wetter an.

Vor einem Jahr startete Janina Peitz mit ihren Natur-Ausflügen für Kinder. Die Volmarsteinerin hatte sich zum Ziel gesetzt, dem Nachwuchs hier vor Ort die Umwelt und vor allem den Wald näher zu bringen. Zwölf Monate später lässt sich ein erfreuliches Zwischenfazit für ihr „Grünschnabel“-Projekt ziehen: Für die verschiedenen Gruppen oder VHS-Veranstaltungen gab es viele Anmeldungen, so dass das Angebot mit dem Motto „Komm, wir geh’n raus!“ jetzt in eine neue Runde gehen kann.

Ein Spiel, eine Fantasiereise oder eine Geschichte zum Einstieg – und ab geht’s ins 90-minütige Abenteuer. Die 36-Jährige startet nach den Ferien mit neuen Waldspielgruppen. Und freut sich darauf, denn: „Kinder sind die besten Baumforscher und Naturentdecker.“ Das Team „Eichenstamm“ mit Kindern im Alter von fünf bis acht Jahren trifft sich wöchentlich ab dem 29. August insgesamt fünf Mal donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr am Parkplatz des Rechenzentrums in Volmarstein. Dort starten auch Gleichaltrige mit der Waldspielgruppe „Buchenblatt“ ab dem 30. August an fünf Freitags-Terminen bis zum 27. September von 15.30 bis 17 Uhr. Beide Angebote kosten 48 Euro.

Bäume im Fokus

„In den Waldspielgruppen werden wir wieder ein Gebiet im Raum Grundschöttel erforschen und unter die Lupe nehmen“, kündigt Janina Peitz an. Dabei soll wie zuvor ein Naturthema im Vordergrund stehen, das die Kinder dann während der Treffen spielerisch erforschen. Wie die Namen „Eichenstamm“ und „Buchenblatt“ es bereits andeuten, geht es vor allem um Bäume.

„Jede Woche wird es um einen anderen Waldriesen gehen“, sagt die Volmarsteinerin. „Wer glaubt, der bunte Ahorn, sein großer Nachbar Herr Buche und Frau Birke in ihrem weißen Kleid seien einfach nur große Pflanzen aus Holz, die nichts Besseres zu tun haben, als in die Höhe zu wachsen, der irrt gewaltig.“ Die 36-Jährige sieht darin Schattenspender an heißen Sommertagen und auch „Freunde, die nicht umkippen, wenn du dich mal anlehnst.“ Und vieles mehr: als Könige mit Krone, Sauerstoffproduzenten, Heimat vieler Tiere, Farbkleckse im Herbst, Bastelmaterial, Nahrungslieferanten für Mensch und Tier oder auch als wahre Wunder der Natur. „Wir werden erleben, dass Bäume uns dicke Äste zum Bauen und Klettern schenken, einen Raum für Spiele unter ihrem schützenden Dach, Zeit für Picknick, Platz zum Toben, Entdecken, Forschen und gegenseitigem Kennenlernen“, so Peitz.

Waldregeln beachten

Bevor sich die Gruppe bei Regen oder Sonne in den Wald begibt und ihr Lager aufschlägt, erklärt die Natur- und Umweltpädagogin die Waldregeln: Vorsicht und Umsicht im gegenseitigen Miteinander und im Umgang mit der Natur seien ebenso wichtig wie der Teamgedanke, um sich an der Natur zu erfreuen.

Das gilt auch für „Wunderland“. An diesem Sonntag, 25. August, können bis zu zwölf Naturforscher (drei bis vier Jahre alt) mit einer erwachsenen Begleitperson von 10 bis 11.30 Uhr den Wald am Rechenzentrum kennenlernen.

Hinzu kommen – wie berichtet – in den nächsten Wochen mehrere Ausflüge, die die VHS Witten-Wetter-Herdecke organisiert. Als da wären eine Naturrallye, eine Nachtwanderung für größere und eine Abendwanderung für kleine Kinder.

Und ein Angebot in der Nachbarschaft nahe der Stadtgrenze: In der Waldschule am Hohenstein in Witten trifft sich ab dem 5. September die Gruppe der Waldläufer mit Ein- bis Dreijährigen (in Kooperation mit der dortigen Jägerschaft).

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