Coronavirus-Epidemie

Corona in Herne: Menschen sagen Danke an die „wahren Helden“

Danke sagen Anwohner der Düngelstraße an die Pflegekräfte in Zeiten der Coronavirus-Epidemie.

Danke sagen Anwohner der Düngelstraße an die Pflegekräfte in Zeiten der Coronavirus-Epidemie.

Foto: Arne Pöhnert / ASB

Herne.  Immer mehr Menschen sagen Danke: In Herne-Mitte haben Hausbewohner ein Plakat aufgehängt, um die „wahren Helden“ in der Corona-Krise zu würdigen.

An der Rückseite des Hauses an der Düngelstraße 60 und damit direkt gegenüber der Pflegeeinrichtung ASB Begegnungs- und Pflegezentrum in Herne-Mitte hängt nun ein selbstgestaltetes Plakat mit einem dicken, roten Herz. „Danke, dass ihr jeden Tag für uns aufsteht & 110 % gebt!!!“, ist darauf zu lesen, ergänzt durch „#wahreHelden“.

„Für uns ist es ein tolles Zeichen dafür, wie die Arbeit der Pflegenden - nicht nur in unserer Einrichtung - geschätzt wird“, sagt ASB-Sprecher Martin von Berswordt-Wallrabe. In diesen Tagen zeige sich ganz besonders, dass jene, die direkt mit und für andere Menschen arbeiten, die Gesellschaft zusammenhielten und stützten.

ASB: Mitarbeiter entwickelten sich „wirklich zu Helden des Alltags“

Derzeit, dem kann er nur zustimmen, entwickelten sich die Mitarbeiter „wirklich zu Helden des Alltags“: Sie kümmerten sich um diejenigen, die von einer Viruserkrankung besonders bedroht seien: ältere und kranke Menschen. Aktuell kämen noch die Einschränkungen wie Besuchverbote hinzu. Besonders wichtig sei es nun, so Berswordt-Wallrabe, dass die Politik neben den Krankenhäusern auch die Pflege im Blick hat, wenn es zum Beispiel um die Verteilung von Schutzkleidung für die Pflegenden gehe.

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