Winterwunderwelt

Cranger Weihnachtszauber richtet kostenlosen Parkplatz ein

Die Parkplätze auf dem Cranger Kirmesplatz sind an den Wochenenden schnell dicht.

Die Parkplätze auf dem Cranger Kirmesplatz sind an den Wochenenden schnell dicht.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Rund um den Cranger Weihnachtszauber kommt es oft zu Staus. Deshalb bietet der Veranstalter an den Wochenenden nun einen Parkplatz kostenfrei an.

Zu Stoßenzeiten, gerade an den Wochenenden, sind die Straßen rund um den Cranger Weihnachtszauber regelmäßig dicht. Autofahrer stehen im Stau, es geht nur langsam vorwärts. Der Veranstalter reagiert: Er will Autos umleiten und dafür an den Wochenenden einen Parkplatz kostenfrei zur Verfügung stellen.

Drei Parkplätze hat der Cranger Weihnachtszauber, zwei direkt auf dem Cranger Kirmesplatz und einen an der Monza-Bahn; insgesamt stehen den Besuchern somit 2000 offizielle Parkplätze zur Verfügung. 5 Euro kostet das Parken. Das Problem: Gäste, die mit dem Auto anreisen, wollen am liebsten direkt auf dem Platz parken, der etwa einen Kilometer entfernte Stellplatz an der Monza-Bahn wird seltener angefahren. Folge: Die Straßen am Weihnachtszauber, etwa die Heerstraße oder die Kreuzung Dorstener-, Heer- und Rathausstraße, sind zu Stoßzeiten zu und die beiden Stellflächen auf dem Kirmesplatz schnell voll

Stadt: Verkehrslage „zu bestimmten Zeiten sehr angespannt“

Der Veranstalter der „Winterwunderwelt“ will nun einen Anreiz schaffen, dass Autofahrer der Parkplatz an der Monza-Bahn (Dorstener Straße 360) nutzen, sagt Sprecher Dominik Hertrich. Wer diesen Stellplatz an den kommenden Wochenenden, von Freitag bis Sonntag, nutzt, müsse keine Parkgebühren mehr zahlen, kündigt er an. So sollen die Straßen und die Parkplätze am beziehungsweise auf dem Kirmesplatz leerer werden.

Nach Angaben der Stadt Herne ist die Verkehrslage rund um den Kirmesplatz „zu bestimmten Zeiten sehr angespannt“, sagt Eduard Belker, Abteilungsleiter im städtischen Fachbereich Öffentliche Ordnung. Das sei aber einer Großveranstaltung wie dieser aber nicht überraschend. „Dramatische Vorfälle, darunter auch Unfälle, habe es aber bislang nicht gegeben.

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