AUSSTELLUNG

David Beeri zeigt im Schollbrockhaus Auswahl seiner Werke

Lesedauer: 2 Minuten
David Beeri vor dem Schollbrockhaus.

David Beeri vor dem Schollbrockhaus.

Foto: Ralph Bodemer

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herne.   Die Ausstellung „Schönheit“ des ungarischen Künstlers öffnet am Sonntag. Neben Ornamentalem zeigt David Beeri Porträts und Landschaften.

Mit der Ausstellung „Schönheit“ stellt der Kunstverein Schollbrockhaus Arbeiten des aus Ungarn stammenden Künstlers David Beeri vor. „Solche Bilder haben wir noch nie ausgestellt“, schwärmt Helmut Manfreda vom Kunstverein.

Beeri malt phantastische traumhafte Visionen

David Beeri zeigt zwei sehr verschiedene Werkgruppen aus seinem umfangreichen künstlerischen Schaffen. Auf der einen Seite malt er phantastische, traumhafte Visionen. Da gibt es Landschaften, die sich wie in schachbrettartigen Mustern in die Bildtiefe erstrecken. Über ihnen schweben scheinbar zerfließende Gebilde, aus denen dünne, tentakelartige dünne Linien wachsen. An ihnen haften fischartige Wesen, vogelartige Gebilde oder Blumenformen. In einzelnen Bildern haben sich diese dünnen Linien fast verselbstständigt. Sie ziehen sich in vielfach überlagernden Schwüngen über die Bildfläche. Hier mischen sich ornamentale Formen mit dynamischen Bewegungen. In einer Reihe kleinerer Bilder sind die phantastischen Tierwesen zum eigenständigen Bildthema geworden.

Frauenporträts mit zwei Gesichtern

Eine andere Reihe von Arbeiten zeigt Frauenköpfe, die sich fast in ein Rankenwerk an Formen auflösen. Manchmal haben seine Köpfe zwei Gesichter. Das eine ist in Trauer versunken, das andere eher lächelnd. Münder, Augen und Ohren verschmelzen in diesen Bildern oft zu ornamentalen Formen. In vielen dieser Bilder tauchen collagierte Perlen oder schmuckartige Elemente auf, mit denen er bestimmte Formen betont.

Zweite Werkgruppe mit Landschaften

Ganz anders scheint die zweite Werkgruppe. Hier malt David Beeri Landschaften. Da finden sich wilde Bergketten, dramatische Wolkenformationen oder stille Seen. Selten zeigt er Häuser oder burgartige Architekturen. Gerade diese Bilder leben aus einer ganz besonderen Atmosphäre. Sanfte Farbübergänge schaffen eine besondere Bildtiefe. Ihre Farbgebung macht aber auch schnell deutlich, dass es hier nicht um wirkliche Landschaften, sondern auch um Traumlandschaften geht. „Es sind zwei Seiten meiner Seele“, erklärt David Beeri die unterschiedlichen Bilder. „Manchmal bin ich von meinen Bildern selber ein wenig überrascht.“

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