Kino

Herner Filmreihe zeigt Porträt eines DDR-Liedermachers

Szene aus dem Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“, der im Dezember in der Herner Filmwelt zu sehen ist.

Szene aus dem Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“, der im Dezember in der Herner Filmwelt zu sehen ist.

Foto: dpa

Herne.  In der Reihe „Kirchen + Kino. Der Filmtipp“ sind eine Reihe ausgezeichneter Produktionen zu sehen. Ein Film wendet sich dem Klimawandel zu.

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Er war Baggerführer und Liedermacher und führte ein durchaus widersprüchliches Leben in der DDR. Das vermittelt der Film über Gerhard „Gundi“ Gundermann. Die Produktion von Regisseur Andreas Dresen, sechsfach mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, ist in der Reihe „Kirchen + Kino. Der Filmtipp“ am Sonntag, 3. und Montag, 4. November, zu sehen.

Der Film, der in dieser Reihe einen Monat später zu sehen ist, wendet sich der Rolle der Frau im Kunstbetrieb zu. In der schwedisch-amerikanischen Produktion „Die Frau des Nobelpreisträgers“ wird die Geschichte eines Schriftstellers und seiner Ehefrau erzählt. Sie begleitet ihn bei der Preisverleihung in Stockholm, an ihrer Seite befindet sich auch der Sohn. Im weiteren Geschehen zeigen sich Abgründe des Familienlebens. Termin: Sonntag 1. Dezember, Montag 2. Dezember.

Kampf gegen den Klimawandel

Das aktuelle Thema des Klimawandels ist Bestandteil von „Gegen den Strom“. Eine isländische Umweltaktivistin, die zum Militanten neigt, erfährt, dass sie doch noch ein Waisenkind adoptieren darf. Der Film porträtiert eine eigenwillige Persönlichkeit, lässt es an manchen komischen und skurrilen Momenten nicht fehlen und bietet zudem beeindruckende Bilder einer atemberaubenden Landschaft. Zu sehen am 5. Januar und 6. Januar.

In dem Film „Girl“ träumt ein 15-jähriges Transgender-Mädchen davon, Ballerina zu werden. Doch die Geschlechtsumwandlung erweist sich als langwierig, hinzu kommt es zu Problemen angesichts des harten Trainings, das das Mädchen absolvieren muss. Der Debütfilm von Lukas Dhont „zeigt die körperlichen und seelischen Kämpfe einer jungen Transfrau“, heißt es in der Filmkritik. Die Herner Filmwelt zeigt die Produktion am Sonntag, 2., und Montag, 3. Februar.

„Capernaum“ läuft im März

Weitere Filme in „Kirchen + Kino“: „Capernaum - Stadt der Hoffnung“ (1. und 2. März), „Styx“ (5. und 6. April), „Fridas Sommer“ (3. und 4. Mai).

In der Reihe „Kirchen + Kino. Der Filmtipp“ sind Filme zu sehen, die von der katholischen und evangelischen Filmarbeit in Deutschland und der Schweiz hervorgehoben wurden. An den Sonntagen beginnen die Vorführungen immer um 17.45 Uhr und am Montag um 20.15 Uhr.

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