Protest

Rockiger Herner Protest gegen die „besorgten Bürger“

Edy Edwards - hier im Mai 2018 mit Band bei einer Protestveranstaltung auf dem Willi-Pohlmann-Platz  gegen ein AfD-Treffen - musiziert am Dienstag für das „Bündnis Herne“.

Edy Edwards - hier im Mai 2018 mit Band bei einer Protestveranstaltung auf dem Willi-Pohlmann-Platz gegen ein AfD-Treffen - musiziert am Dienstag für das „Bündnis Herne“.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Herne.  Für den Herner Protest gegen sogenannte „besorgte Bürger“ am Dienstag hat sich ein Rockmusiker sowie eine neue Gruppe angesagt. Das ist geplant.

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Das Bündnis Herne lädt für Dienstag, 17. September, wieder zum Protest gegen die sogenannten „besorgten Bürger“ ein. „In Herne ist kein Platz für braunes Gedankengut“, heißt es in der Ankündigung des breiten gesellschaftlichen Bündnisses. Zum Bündnis wird sich auf dem Robert-Brauner-Platz diesmal eine zusätzliche Gruppe gesellen. Außerdem ist noch eine finale „Zugabe“ geplant.

Finaler Marsch bis zum Dorn-Gelände

Die Kundgebung des breiten Herner Bündnisses gegen Rechts beginnt wie bisher um 18 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz. Musikalisch Unterstützung wird es diesmal von dem Herner Musiker Edy Edwards geben. Bereits um 17.30 Uhr startet vor der Kreuzkirche ein Ökumenischer Open-air-Gottesdienst. Sie stünden für Respekt, Miteinander und das Grundgesetz, hatte Pfarrer Jan-Christian Nehme in der vergangenen Woche erklärt.

Unter dem Motto „Zeichen setzen gegen Rassismus“ habe eine Privatperson eine weitere Gruppe für einen Gegenprotest angemeldet, sagt Polizeisprecher Frank Lemanis. Gegen 18 Uhr werden voraussichtlich auch die „besorgten Bürger“ ihren „Spaziergang“ im Bereich des Bahnhofs starten - auf derselben Route wie zuletzt über Bahnhofstraße, Von-der-Heydtstraße und Westring mit dem Zielpunkt Netto-Markt, so verlautete es bereits am vergangenen Dienstag.

Die Polizei rechnet mit insgesamt 700 Teilnehmern. Von 17.30 bis 21 Uhr sei mit Beeinträchtigungen für den Verkehr zu rechnen; der Bereich Bahnhof sollte möglichst umfahren werden. Das „Bündnis Herne“ habe angemeldet, zum Ende der Veranstaltung über die Bahnhofstraße bis zum Dorngelände und wieder zurück zum Bahnhof marschieren zu wollen, so Lemanis.

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