Emscherumbau

Rodungsarbeiten zur Umgestaltung des Hüller Bachs beginnen

Rodungsarbeiten am Rückhaltebecken des Hüller Bachs hatten Anfang des Jahres für viel Kritik gesorgt. Nun beginnt die Emschergenossenschaft mit neuen Rodungen.

Rodungsarbeiten am Rückhaltebecken des Hüller Bachs hatten Anfang des Jahres für viel Kritik gesorgt. Nun beginnt die Emschergenossenschaft mit neuen Rodungen.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Die Emschergenossenschaft beginnt im Bereich der Hofstraße/Siedlung Königsgrube mit Rodungsarbeiten. Grund: Die Bau neuer Abwasserkanäle.

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Im Bereich der Hofstraße und des Parks in der Siedlung Königsgrube beginnt die Emschergenossenschaft am Montag, 18. November, mit Rodungsarbeiten. Dies seien Vorbereitungen für den Bau neuer Abwasserkanäle im kommenden Jahr, die das Mischwasser vom Pumpwerk Herne-Königsgrube künftig an die Hofstraße transportieren sollen, teilt die Emschergenossenschaft jetzt mit. Derzeit baut die Emschergenossenschaft das neue Pumpwerk Herne-Hofstraße.

Der anschließende letzte Bauabschnitt am Hüller Bach soll laut Emschergenossenschaft im 2. Quartal 2020 beginnen und wird von der Hofstraße in Herne bis zur Straße Hordeler Heide in Bochum verlaufen. Da der Abwasserkanal auch in diesem Abschnitt im bergmännischen Vortrieb gebaut wird, müsse die gesamte Strecke vorab auf verdeckte Kampfmittel untersucht werden, teilt der Gewässerverband mit. Erste Untersuchungen sollen noch in diesem Jahr durchgeführt werden.

Rodungen an der Gustavstraße

Aus diesem Grund müsse an der Gustavstraße vorab eine Fläche in Höhe des Wendehammers gerodet werden, so die Emschergenossenschaft. Auch diese Rodungsarbeiten sollen am Montag, 18. November, starten. Bis Ende Februar 2020 müssen dann weitere Rodungen auf Herner und Bochumer Stadtgebiet entlang des Hüller Baches erfolgen, kündigt die Emschergenossenschaft an. Sie dienten als vorbereitende Maßnahme zur sogenannten Baufeldfreimachung.

Mit der Baumfällaktion am Regenrückhaltebecken des Hüller Bachs in Röhlinghausen hatte die Emschergenossenschaft Anfang des Jahres bereits viel Kritik geerntet.

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