Aktion

Teiche in Not: Stadt Herne will Uferbereiche begrünen

Der Ostbachteich drohte im Sommer zu kippen. Zwischenzeitlich war er voller Grün, wie hier im Juli.

Der Ostbachteich drohte im Sommer zu kippen. Zwischenzeitlich war er voller Grün, wie hier im Juli.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Herne.  Damit die Teiche im Dorneburger Park und im Ostbachtal bei Hitze nicht kippen, will die Stadt die Uferbereiche begrünen. Das ist geplant.

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Die Stadt Herne will Teiche und ihre Uferrandzonen im Dorneburger Park und im Ostbachtal begrünen. Mit diesem ersten Schritt soll ein „Umkippen der Teiche“ in besonders heißen Sommermonaten verhindert werden.

Nach Angaben der Stadt sollen im Dorneburger Park und im Ostbachtal naturnahe Uferstrukturen geschaffen werden, die mit Natursteinen und Drahtgitterkörben modelliert und anschließend mit Wasser- und Sumpfpflanzen bepflanzt werden.

Schieflage im Sommer

Die ausgewählten heimischen Wasser- und Sumpfpflanzen sollen den Gewässerbereich mit Sauerstoff anreichern und belastende organische Verbindungen abbauen. Teichrosen ergänzten den Schutz und die Vitalisierung der Wasserflächen durch zusätzliche Beschattung. Zum Hintergrund: Der Herner Ostbachteich war im Sommer in eine extreme Schieflage geraten und konnte dann von der Stadt stabilisiert werden. Um ihn dauerhaft zu retten, sollte ein Gutachter eingeschaltet werden.

Das Technische Hilfswerk werde am Samstag, 19. Oktober, im Dorneburger Teich und am Samstag, 2. November, im Ostbachteich einen Teil des Teichwassers abpumpen, um Arbeitsraum für die Maßnahme zu schaffen. Die in den Teichen früher vorhandenen Fische seien bereits vorher im Rahmen einer „Elektroabfischung“ weitestgehend reduziert worden. Während des Bauvorhabens würden die Teichareale abgesperrt und nach dem Abschluss werde der Wasserstand wieder aufgefüllt.

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