Bundestagswahl

12 Fragen, 12 Antworten: Bettina Lugk (SPD)

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Bettina Lugk, SPD.

Bettina Lugk, SPD.

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Vom möglichen Lottogewinn bis zur größten Niederlage: die neun Bundestagskandidaten im Wahlkreis Märkischer Kreis II einmal ganz anders.

Die neun Bundestagskandidaten im Wahlkreis Märkischer Kreis II einmal ganz anders: 12 Fragen an Bettina Lugk (SPD).


Warum wollen Sie in den Bundestag?

Weil unsere Demokratie vom politischen Engagement lebt. Und das bringe ich für die Menschen in unserem wunderschönen Sauerländer Wahlkreis und unser Land mit.

Was war Ihre größte Niederlage?

Bei einem Fußballspiel im Rahmen des Schulsports habe ich mir leider mein Knie so verletzt, dass zwei OP’s notwendig waren. Ich weiß daher bis heute nicht, ob ich es im Fußball hätte weiter bringen können.

Was war Ihr größter Erfolg?

Die Gewichtung von Erfolgen fällt mir schwer, da ich mich über jeden einzelnen Erfolg freuen kann. Ein persönlicher Erfolg des vergangenen Jahres war, dass ich die Zeit der Lockdowns für deutlich mehr Spaziergänge und Bewegung genutzt habe. Das möchte ich unbedingt beibehalten!

Was ist Ihre größte Schwäche?

Wenn ich eine Idee habe und mir das Vorhaben wirklich wichtig ist, kann ich es manchmal nicht abwarten, es in Angriff zu nehmen – wobei es manchmal hilfreich wäre, noch auf eine ausstehende Rückmeldung zu warten. Also, etwas mehr Geduld wäre hin und wieder gut.

Was muss sich in der Politik dringend verändern?

Die aktuellen Prognosen zu einer möglichen Größe des Bundestages zeigen, dass wir dringend eine Wahlrechtsreform brauchen: Die Parteien müssen über den Tellerrand schauen, wahltaktische Sperenzchen hintenan stellen und eine Lösung suchen, die der Sache und damit dem Land dient.

Ist Politik ein schmutziges Geschäft?

Dieser Eindruck wird durch Politiker:innen, die sich schamlos persönlich bereichern, hier sei exemplarisch das Stichwort „CDU-Maskendeals“ genannt, geprägt. Diese schwarzen Schafe beschädigen so den Wert und das Ansehen unserer freiheitlichen Demokratie.

Was ist das Beste an Südwestfalen?

Es sind die bodenständigen Menschen und unsere starken mittelständischen Unternehmen sowie das in der Gesellschaft breit verankerten soziale und kulturelle Engagement! Und: die herrliche Landschaft!

Worüber haben Sie sich zuletzt am meisten aufgeregt?

Über die fehlenden Radwege in unserer Region! Bei meiner Tour mit dem E-Bike vor einigen Tagen beschleunigte nicht nur die Bewegung meinen Puls, sondern auch die ungewollte Nähe zu einigen an mir vorbeifahrenden Lkw.

Wohin fahren Sie am liebsten in den Urlaub?

Meine Urlaubsziele suche ich meist nach diesen Kriterien aus: Sonne, (warmes) Wasser, entspannte und fröhliche Menschen, vorhandene Kultur- und Sportmöglichkeiten und eine reizvolle Landschaft, die zur Foto-Safari einlädt.

Was würden Sie tun, wenn Sie eine Million Euro im Lotto gewinnen würden?

Mich freuen, meine Altersvorsorge nachschärfen und soziale Projekte, die mir schon jetzt wichtig sind, noch stärker unterstützen.

Was für ein Auto fahren Sie?

Außerhalb des Wahlkampfes fahre ich einen Citroen C2 – klein, kompakt, passt in jede Parklücke.

Was machen Sie zuerst, wenn Sie (wieder) in den Bundestag eingezogen sind?

Organisatorisch geht es darum, die vollständige Arbeitsfähigkeit herzustellen, indem ich mich um ein Büro und die notwendige technische Ausstattung im Bundestag kümmere. Parallel dazu wird es Einstellungsgespräche mit potenziellen Mitarbeiter*innen geben. Und dann bin ich startklar für die Arbeit im Parlament und für unseren Wahlkreis!

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