Wahlkampf

Acht Parteien wollen in den Rat einziehen

Kein Vorschlag wurde im Wahlausschuss beanstandet.

Foto: Josef Wronski/IKZ

Kein Vorschlag wurde im Wahlausschuss beanstandet. Foto: Josef Wronski/IKZ

Iserlohn.  Freie Wähler und NPD sind bei der Wahl nicht dabei. Wahlbenachrichtigungen werden ab dem 24. April verschickt

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Acht Parteien werden in Iserlohn bei der Kommunalwahl am 25. Mai an den Start gehen. Neben CDU, SPD, Grünen, Linkspartei und FDP sind das die UWG, AfD und die Piraten. Nicht mehr antreten werden, wie berichtet, die Freien Wähler. Und auch die NPD hat für die Kommunalwahl die Segel gestrichen. Bis zum 7. April hatten Parteien und Gruppierungen die Möglichkeit gehabt, Wahlvorschläge einzureichen.

Keiner der eingereichten Wahlvorschläge wurde beanstandet, so dass der Wahlausschuss am Mittwoch unter Vorsitz von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, der zugleich Wahlvorsteher ist, einstimmig die Wahlvorschläge für die Wahlbezirkskandidaten in den 25 Wahlbezirken und die Reservelisten zugelassen hat. Angeführt werden die Reservelisten bei der CDU von Thorsten Schick, bei der SPD von Michael Scheffler, bei den Bündnisgrünen von Elke Olbrich-Tripp, bei der Linkspartei von Oliver Ruhnert, bei der FDP von Detlef Köpke, bei der UWG von Reinhard Jobs, bei der AfD von Dr. Michael Müller und bei der Piratenpartei von Hans Immanuel Herbers.

Integrationsratswahl

Parallel zur Kommunalwahl findet auch die Wahl zum Integrationsrat statt. Hier hatte der Wahlausschuss über fünf Wahlvorschläge in Form von Listen oder Einzelpersonen zu befinden, die ebenfalls einstimmig zugelassen wurden. Das sind folgende Bewerber: Türkische Gemeinde Iserlohn, Die Liste der Deutschen aus Russland, ONE VOICE Iserlohn (Hasan Yavuz, Ben Piny Malou), SPD Migration & Vielfalt sowie als Einzelperson Ionnis Tairis.

Rund 77000 Iserlohnerinnen und Iserlohner werden bei der Kommunalwahl wahlberechtigt sein (ab 16 Jahren), bei der parallel stattfindenden Europawahl sind es rund 72000 Wahlberechtigte (ab 18 Jahren). Nach derzeitigem Planungsstand sollen ab dem 24. April die Wahlbenachrichtigungen verschickt werden, ab dem 28. April soll dann Briefwahl möglich sein. In 85 Wahllokalen können die Wahlberechtigten am 25. Mai ihre Stimme abgeben, ausgezählt werden müssen nach Schließung der Urnenwahllokale dann auch noch die 25 Briefwahllokale. Die Reihenfolge der Auszählung: Europawahl, Landrat, Kreistag und abschließend der Rat.

Die Auszählung der Stimmen für den Integrationsrat erfolgt einen Tag später am Montag, 26. Mai. Für diesen Urnengang sind rund 7000 Personen wahlberechtigt. Das ist aber noch nicht die abschließende Zahl, da erstmals auch eingebürgerte Iserlohnerinnen und Iserlohner - allerdings nur auf Antrag - an der Wahl teilnehmen können. Das Wahlalter beträgt hier 16 Jahre.

Nachdem Günther Sedelies in den Ruhestand verabschiedet worden ist, kümmert sich im Iserlohner Rathaus ein weibliches Trio verantwortlich um alle Aufgaben und Fragen rund um die Wahlen: Jutta Heinrich, Heike Marburger und Sonja Lego. Und die sind auch noch auf der Suche nach Interessierten, die in einem Wahlvorstand mitarbeiten möchten. Die Wahlvorstände in den Wahllokalen bestehen aus einem Wahlvorsteher, einem Schriftführer, den Beisitzern und ihren jeweiligen Stellvertretern. Rund 800 Freiwillige werden gebraucht, damit die Wahlen in den 85 Wahllokalen ordnungsgemäß ablaufen können. Ausüben können dieses Ehrenamt alle für die Europawahl Wahlberechtigten, die in Iserlohn wohnen. Das Mindestalter ist achtzehn Jahre. Jeder Wahlhelfer erhält ein Erfrischungsgeld von 40 Euro für die Mitarbeit bei den Verbundwahlen sowie 30 Euro für einen Einsatz bei der eventuellen Stichwahl (Landratswahl).

Am Wahlsonntag sind die Wahllokale jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Wahlvorstände werden so besetzt, dass der Dienst in zwei Schichten eingeteilt werden kann. Lediglich zur Stimmenauszählung um 18 Uhr muss das gesamte Team zusammenkommen.

Wer also Interesse hat, kann sich beim Wahlamt der Stadt Iserlohn melden, entweder per Internet, telefonisch unter 02371/ 217-1666 (Silke Beisheim, Petra Schmale) und -1667 (Jaqueline Nolting) oder persönlich im Rathaus I, Schillerplatz 7, Zimmer U205 (2. Untergeschoss, Eingang Lange Straße).

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