Iserlohn. Unterschrift unter Vertrag steht aber noch aus

Für die Waldstadt-Brauerei, gegen deren Betreiber Waldstadtbrauerei Iserlohn GmbH im September vergangenen Jahres ein vorläufiges Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Hagen eröffnet worden ist, hat sich ein Käufer gefunden. „Wir warten noch auf die Rücksendung des Kaufvertrages“, sagt zum Stand der Dinge Maike Bredick, vom für das Verfahren zuständige Büro „Mönning Feser Partner“ aus Hagen. „Wir gehen aber davon aus, dass das klappt.“

Der Kaufinteressent habe die Absicht, die Brauerei weiter zu betreiben. Weitere Details sollen erst nach vollzogenem Vertragsabschluss bekanntgegeben werden.

Unabhängig von dem Verkauf wird indes das Insolvenzverfahren weiterlaufen. „Mit dem Verkauf an sich hat das nichts zu tun“, erklärt die Wirtschaftsjuristin und Sachbearbeiterin Maike Bredick zum weiteren Vorgehen weiter.

Die kleine privatgeführte Brauerei im Grüner Tal hatte mit der Bierherstellung 2017 in einer ehemaligen Sporthalle mit eigenem Sudhaus, Gärkeller und Lager begonnen – unweit der seit 2014 stillgelegten Iserlohner Brauerei. Gebraut wird vor Ort in der Waldstadtbrauerei, abgefüllt allerdings in der Westheimer Brauerei im Hochsauerland.