Iserlohn. Die Ärzteschaft rät zu Gelassenheit und Hygiene. In Verdachtsfällen wird nach telefonischer Abklärung das Gesundheitsamt eingeschaltet.

Als Dr. Fritz Lax, der Sprecher der Iserlohner Ärzteschaft, gefragt wird, wie sehr das Coronavirus Thema in den heimischen Praxen sei, gibt er eine verblüffende Antwort: „Gar nicht.“ Wenn man ihm zuhört, erfährt man dann doch, dass sich die Ärzte mit dem Thema und der Entwicklung befassen. Innerhalb der Gemeinschaft habe es ganz aktuell E-Mail-Austausch zu dem Thema gegeben, die Ärztezeitung habe Neues berichtet. Auch habe es eine Konferenz mit Leitenden des Iserlohner Rettungsdienstes gegeben. Die Ärzte beschäftigen sich mit dem Coronavirus und seiner Ausbreitung – nur nicht in den Praxen. Denn dorthin sollen Verdachtsfälle gar nicht erst kommen.