Iserlohn. Die CDU-Fraktion in Iserlohn hat eine Anfrage an Bürgermeister Michael Joithe geschickt. Dabei geht es auch um die Befahrbarkeit von Brücken.

Die CDU-Fraktion in Iserlohn wendet sich mit einer Anfrage zum Zustand der Brücken im Stadtgebiet an Bürgermeister Michael Joithe. In der letzten Zeit sei es zu einem erschreckenden Umfang zu (plötzlichen) Sperrungen beziehungsweise zu Einschränkungen der Befahrbarkeit von Brücken insbesondere für den Lkw- und Pkw-Verkehr gekommen.

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„Diese Einschränkungen bedeuten zwangsläufig einen erheblichen Umleitungsverkehr mit entsprechenden Auswirkungen vor allem auch für die angrenzenden Kommunen, die ein zusätzliches Verkehrsaufkommen zu bewältigen haben. Jüngstes Beispiel dafür ist die Sperrung einer Brücke der B236 in Altena für den Schwerlastverkehr“, heißt es in der Anfrage. Der Lkw-Verkehr wird künftig durch die Iserlohner Innenstadt umgeleitet.

CDU-Fraktion interessiert sich für Brückenzustände

Von Interesse ist in diesem Zusammenhang für die CDU-Fraktion, inwieweit systematische Kontrollen den schlechten Zustand einer Brücke frühzeitiger erkennen lassen beziehungsweise ob die bauliche Beschaffenheit von Brücken in einer Art „Brückenkataster“ dokumentiert sind. Die CDU-Fraktion bittet deshalb vor diesem Hintergrund um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Existiert für die Stadt Iserlohn ein derartiges „Brückenkataster“?

2. Wie und in welchem Umfang wird der bauliche Zustand von Brückenüberprüft?

3. Welche Aussagen können zum Zustand der Brücken in Iserlohn gemachtwerden und inwieweit besteht ggf. Handlungsbedarf?

4. Angesichts der überörtlichen Auswirkungen von Brückensperrungen und der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sollte es interkommunalen Austausch geben. Findet ein solcher Austausch zwischen den Städten,Gemeinden, und dem Märkischen Kreis statt?

5. Ist der Landesbetrieb Straßen.NRW an dem Verfahren beteiligt?